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Tag 3: Anza-Borrego Desert S.P.

An Schlaf war diese Nacht leider nicht zu denken. Da die Kinder gestern den langen "Nachmittagsschlaf" gemacht haben, waren sie um 2:30 Uhr, als es dann endgültig ins Bett gehen sollte, hellwach. Wir haben nicht mehr auf die Uhr geschaut, aber es muss ca. 4 Uhr gewesen sein, als endlich Ruhe war.

Als der Wecker dann um 6:10 Uhr klingelt, sind wir natürlich entsprechend müde. Nachdem wir uns erst einmal aus dem Bett gequält und geduscht haben, haben wir die Kinder geweckt. Diese waren aber eigentlich ganz schnell wach.

Auf dem Zimmer haben wir uns noch einige Kaffees gemacht und ein paar Bagels mit Cheddar und/oder Salami gefrühstückt. Gegen 9 Uhr haben wir uns dann erneut auf den Weg zum AAA gemacht. Vorher mussten wir noch die Kindersitze umbauen, da sich die Kühlbox zwischen den beiden Kindersitzen als sehr unpraktisch erwiesen hat und Antonia schon beim Einbauen der Sitze gemeckert hat, dass sie in der Mitte sitzen will.

Um 9:40 Uhr erreichen wir den AAA. Und heute ist auf dem Parkplatz schon wesentlich mehr los. Aber in der Filiale ist es sehr leer. An der Rezeption müssen wir unsere ADAC-Karte vorzeigen und anschließend werden wir mit genügend Karten und Informationen versorgt. Gefühlte 5 Minuten später verlassen wir die Filiale wieder mit sechs aktuellen Landkarten und zwei Tourbooks. Die AAA-Mitarbeiterin hat alle Karten gescannt, bezahlen mussten wir hier jedoch nichts.

Heute fahren wir in Richtung Süden am Salton Sea entlang bis nach Borrego Springs im Anza-Borrego Desert S.P. .

Hier wollen wir uns große Metallskulpturen anschauen. Da diese über eine größere Fläche verteilt in der Umgebung aufgestellt wurden, wollen wir uns im Visitor Center weitere Informationen besorgen. Dieses hat jedoch geschlossen und es wird auf einen Shop im Ortszentrum verwiesen. Dort angekommen, stellen wir fest, dass dieser nur bis 12 Uhr geöffnet hat. Inzwischen ist es bereits 8 Minuten vor 12, so dass wir gerade noch rechtzeitig gekommen sind. Die notwendige Karte mit den Informationen zu den Standorten der Skulpturen finden wir in einer Auslage vor dem Shop. Nachdem die Kinder noch einmal die öffentlichen Toiletten aufgesucht haben, können wir uns mit der Karte auf die Suche nach den Skulpturen begeben.

Zuerst starten wir bei den Skulpturen nördlich des Christmas Circle. Hier warten unter anderem Wildschweine, Kamele, Skorpion und Grasshüpfer, Farmarbeiter, Elefanten, Lamas, ein spanischer Pater, Willys Jeep, Riesenschildkröten und ein Indianerkopf auf uns.

Mittlerweile sind es 109 °F (43 °C). Es ist wahnsinnig heiß und selbst die kurzen Wege zu den einzelnen Skulpturen sind sehr anstrengend. Während Antonia die ganze Zeit nur im Auto sitzen bleiben möchte und in ihrem Malbuch malt, möchte Viktoria an jeder Figur aussteigen. Selbst wenn es uns zu anstrengend ist und wir ganz faul die Fotos aus dem Auto heraus machen wollen, schnallt sie sich schon selbst ab und kann nur mit Mühe und Geschrei dazu überredet werden, nicht auszusteigen. Denn das ständige An- und Abschnallen der Kinder ist sehr zeitraubend, wenn die Skulpturen nur wenige Meter von einander entfernt stehen.

Besonders gut gefällt uns die Schlange, die sich einmal quer über die Straße schlängelt. Diese wird von den Kindern spontan "Lucy" getauft. Aber selbst hier ist Antonia nicht dazu zu überreden, aus dem Auto auszusteigen.

Nachdem wir uns alle Figuren angeschaut haben, die sich direkt an der Straße befinden, müssten wir für die restlichen Figuren über eine Privatstraße der Galleto Meadows fahren. Das Schild am Eingang deuten wir jedoch so, dass hierfür eine Genehmigung des Eigentümers nötig wäre. Wir entscheiden uns daher auf diese z.T. interessanten Skulpturen zu verzichten und zu den Skulpturen südlich des Christmas Circle zu fahren.

Hier erwarten uns noch Wildpferde und kämpfende Säbelzahntiger. Wir steigen wieder aus, um ein paar Fotos zu machen, aber die Temperaturen machen uns echt zu schaffen. Selbst Viktoria, die wir sonst nur mit Mühe wieder ins Auto bewegen konnten, möchte schnell wieder zurück ins klimatisierte Auto.

So langsam haben wir auch keine Lust mehr, und die letzten Fotos von den Mammuts machen wir direkt aus dem Auto heraus. Auf die Fahrt zu den Dinosaurieren, die in weiter Ferne sichtbar sind und sich offenbar am Ende einer unbefestigten Straße befinden, verzichten wir ganz.

Angesichts der hohen Temperaturen beschliessen wir, auf die ansonsten für diesen Tag geplanten Wanderungen zum "The Slot" sowie "Pumpkin Batch" zu verzichten. Und so machen wir uns gegen 14:15 Uhr wieder auf den Weg nach Rancho Mirrage.

Die Fahrt dorthin ist recht unspektakulär. Unterwegs machen wir noch eine kurze Pause, um zu Tanken und den sonstigen Bedürfnissen nachzukommen. Die Temperaturen klettern zwischenzeitlich auf bis zu 113 °F (45 °C). Die Kinder sind auf der Fahrt mit ihren Malbüchern beschäftigt und hören ihre Hörspiele. Die Anschaffung dieser Bücher war eine echt lohnende Investition.

Gegen 16:10 Uhr erreichen wir unser Hotel. Wir laden unser Auto aus und gehen hoch aufs Zimmer. Da die Kinder ja gestern diesen langen Mittagschlaf gemacht haben und dann nachts wach waren, beschliessen wir, gleich an den Pool zu gehen, um der Müdigkeit vorzubeugen.

Der Pool ist relativ leer. Leider ist er für die Kinder nicht so recht geeignet, da er selbst an der Treppe gleich ziemlich tief (1,3 m) wird. Also können die Mädchen nur mit ihren Schwimmtieren ins Wasser.

Wir spielen und planschen im Wasser herum, bis wir fast Schwimmhäute bekommen. Dann bekommt Viktoria Hunger und wir packen unsere Sachen zusammen und gehen hoch aufs Zimmer. Dort essen wir noch ein wenig - Kekse, Chips, Mohrrüben - und gegen 19:30 Uhr geht Viktoria ins Bett. Kurz darauf ist auch Antonia müde.

Wir können noch ein bisschen an den Reiseberichten schreiben und Fotos sichern und dann ist auch für uns Zapfenstreich.


Der dritte Tag in Daten:

Datum
08.09.2015
Uhrzeit Kalifornien: Pacific Daylight Time (PDT = UTC-7h)

Motel
Hilton Garden Inn , Palm Springs - Rancho Mirage
Preis pro Nacht (2 Queen): EUR 53,18

Sonstige Ausgaben
Tanken bei ARCO in La Quinta (6,062 G à 3,299 USD/G): USD 20,00 (bar)

Entfernung
185 Meilen

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