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Tag 8: Reiten, Kartchner Caverns S.P., Saguaro N.P.

Auch heute klingelt der Wecker wieder um 5 Uhr. Und auch heute dauert es wieder 20 Minuten bis Bianca aufsteht. Sie geht ins Wohnzimmer und schreibt an dem Reisebericht des gestrigen Tages. Ca. 10 Minuten später geht die Sonne über dem Golfplatz auf. Gegen 6 Uhr wird dann auch Matthias wach. Er sichert noch die Route von gestern und die Fotos.

Um 7 Uhr versuchen wir dann die Kinder zu wecken. Zuerst versuchen wir es indem wir ihnen Radio Teddy anmachen. Aber das hat gar keinen Erfolg. Erst als wir ihnen wieder ihre Lieblingsmusik spielen, rühren sie sich so langsam. Während die Kinder langsam wach werden, deckt Bianca den Frühstückstisch. Es gibt wieder Cornflakes und Toast. Und heute auch mit Nutella, das wir gestern gekauft haben.

Um 8 Uhr sitzen wir dann alle am Frühstückstisch. Die Kinder haben heute auch ein bisschen mehr Appetit, aber das ist ja auch kein Wunder, wenn es Nutella gibt. Nach dem Frühstück spielen die beiden noch ein bisschen. Sie wollen lieber in der Wohnung spielen, als sich anzuziehen. Wir können sie nur schwer überzeugen, dass es besser ist, früh loszufahren, wenn es noch nicht so heiß ist, als in der Mittagshitze zu wandern. Aber bis die Kinder angezogen sind und wir alle Sachen gepackt haben, ist es dann doch wieder 10 Uhr.

Wir machen uns auf den Weg zur Colossal Cave. Das ist ganz in der Nähe von unserer Ferienwohnung und auf dem Weg dorthin kommen wir auch am Saguaro N.P. (Rincon Mountain District) vorbei. Dort biegen wir jetzt allerdings noch nicht ab. Das nehmen wir uns für heute Abend vor.

Auf dem Weg zur Colossal Cave sehen wir noch eine Wüstenschildkröte, die auf der Gegenfahrbahn läuft. Wir wenden, um ein Foto von ihr zu machen. Matthias nimmt sie dann noch von der Fahrbahn und setzt sie abseits bei den Pflanzen wieder ab.

Gegen 10:45 Uhr erreichen wir den Eingang zur Colossal Cave. Allerdings wollen wir nicht zur Höhle, sondern zur dahinter gelegenen Ranch. Als wir dort ankommen, sehen wir schon etliche Pferde. Besucher sind noch nicht so viele da. Antonia fragt noch, ob sie denn aussteigen müsse, aber Viktoria ist wegen der Pferde natürlich sofort Feuer und Flamme.

Während sie mit Matthias schon einmal zu den Pferden geht, zieht sich Antonia umständlich an. Aber statt der Pferde interessiert die Kinder ganz besonders eine Riesenschildkröte. Eine Frau ruft uns zu sich und erzählt, was die Kinder hier alles machen können. Wir entscheiden uns dafür, sie für 15 Minuten mit dem Pferd an der Leine herumzuführen. Die Frau ist etwas im Stress. Sie scheint hier allein zu sein und muss jetzt erst einmal für die Besucher vor uns die Pferde satteln. Anschließend werden die Ponys für die Kinder gesattelt.

In der Zwischenzeit schauen wir uns ein wenig um. Es gibt hier sehr viele Tiere. Es gibt Ziegen, Schafe, Esel, Hühner, Pfaue, Lamas, Hängebauchschweine und natürlich Pferde. Es gibt auch Mini-Pferde. Während wir warten streicheln die Kinder noch ein paar Katzen, die hier herum laufen.

Um ca. 11:30 Uhr sind die Ponys dann gesattelt und die Kinder dürfen aufsteigen. Viktoria bekommt das kleinere Pony. Es ist weiß und heißt Princess Camille. Antonias Pony ist braun-weiß und heißt Roxanne. Bevor wir losgehen, fragen wir gleich, ob es auch OK ist, wenn wir für 30 Minuten reiten. Denn 15 Minuten sind den Kindern bestimmt zu kurz. Das ist OK und so kostet dann das doppelte, nämlich US$ 20 pro Kind.

Bianca führt Antonias Pony und Matthias Viktorias. Die Kinder werden noch am Sattel angeschnallt und dann geht es los. Wir laufen die breiten Wege entlang und es ist wirklich toll. Die Kinder haben Spaß beim Reiten und wir können uns die Saguaros anschauen.

Die 30 Minuten sind viel zu schnell um und wir müssen zurück zu den Ställen. Von den Temperaturen geht es eigentlich. Es sind nur ca. 30 Grad und es weht ein wenig Wind. Trotzdem sind wir komplett durchgeschwitzt. Es dauert noch eine Weile, bis wir bezahlen können, denn die Dame ist hier ganz allein auf der Ranch und muss erst einmal andere Gäste abfertigen. Also schauen wir uns noch ein wenig um.

Um 12:30 Uhr verlassen wir die Ranch wieder und fahren jetzt auf direktem Weg zur Interstate 10. Wir fahren Richtung Mexiko und biegen dann bei der Ausfahrt zu den Kartchner Caverns ab. Am Eingang müssen wir US$ 7 bezahlen. Wir werden gefragt, ob wir eine Reservierung für eine Höhlenführung haben. Als wir dies verneinen, werden wir darauf hingewiesen, dass wir uns am besten auf direktem Weg zum Desk begeben sollten, da es heute sehr voll sei.

Mit etwas gemischten Gefühlen nach unserem Erlebnis im Tonto N.M. fahren wir zum Parkplatz. Nicht das wir heute wieder umsonst hierher gekommen sind. Während Bianca mit den Kindern die Sachen zusammen packt, geht Matthias schon einmal ins Visitor Center, um nach freien Plätzen zu fragen. Wir können an einer Tour teilnehmen, allerdings erst in zwei Stunden. Aber das ist nicht so schlimm, denn dann können die Kinder in der Zwischenzeit ihre Junior Ranger Hefte ausfüllen.

Bei den Karchner Caverns handelt es sich zwar "nur" um einen State Park. Aber in Arizona können Kinder auch in den State Parks Junior Ranger werden. Mit den Heften gehen wir zu einem Picknickplatz und setzen uns dort an einen Tisch. Viele der Aufgaben beschäftigen sich mit Fledermäusen, die es auch hier in der Höhle gibt.

Die Kinder haben Spaß beim Lösen der Aufgaben, besonders als sie versuchen sollen, mit ihren Armen genauso schnell zu flattern wie eine Fledermaus. Für eine Aufgabe müssen wir dann ins Visitor Center gehen. Das ist für die Kinder auch sehr interessant. Sie können sich Fledermausohren aufsetzen und durch Höhleneingänge klettern.

Nachdem die Kinder alle Aufgaben gelöst haben, gehen wir damit zur Rangerin. Diese schaut sich alles genau an und dann müssen die Kinder wieder den Schwur ablegen. Das können sie mittlerweile richtig gut und sogar Viktoria spricht mit. Das hat sie im letzten Jahr noch nicht gemacht. Die beiden bekommen dann ihre Anstecker und noch einen Stempel und eine Unterschrift in ihre Hefte. Anschließend gehen wir nach draußen, um ein Foto der beiden zu machen.

Da wir auf der Höhlentour keine Rucksäcke, Fotoapparate und Handys dabei haben dürfen, gehen wir zum Auto zurück, um dort alles zu verstauen. auf dem Weg dorthin kommen wir an einigen Presslufthämmern vorbei, an denen die Kinder etwas spielen können. Das Visitor Center ist wirklich schön gemacht, es gibt hier für die Kinder viel zu spielen und zu entdecken.

Auf einmal sehen wir eine Menschenansammlung. Als wir näher hingehen, können wir eine Kiste sehen. Eine Rangerin hat gerade eine Klapperschlange eingefangen, die sich jetzt lautstark rasselnd darüber beschwert. Wir dürfen alle einmal einen Blick in die Kiste werfen. Danach gehen wir dann zum Auto, wo wir noch einmal etwas essen und dann alles verstauen.

Um 15:20 Uhr sammeln wir uns mit anderen Besuchern auf der Terrasse. Es ist mittlerweile windig und frisch geworden. Außerdem ist es schon wieder bewölkt und es sieht nach Regen aus. Eine Rangerin kommt und erzählt uns erst einmal etwas zur Entstehung von Höhlen und Bergen. Dann steigen wir in eine Tram, um damit den Berg hinauf zum Höhleneingang zu fahren. Und sofort kommen bei Bianca und Viktoria wieder die Erinnerungen an den Kartunfall auf. Aber dieses Mal halten wir uns gut fest.

Am Höhleneingang setzen wir uns alle noch einmal auf eine Bank und bekommen von der Rangerin die Geschichte der Entdeckung der Höhle erzählt. Dann geht es endlich in die Höhle. Wir müssen durch etliche Schleusen gehen, damit das Klima in der Höhle erhalten bleibt. In der Höhle ist es sehr warm und feucht.

Wir gehen immer tiefer in die Höhle hinein. Und dann kommen wir endlich in die Höhle mit den Tropfsteinen. Wir bekommen die verschiedenen Formationen erklärt und können uns den Weg der Höhlenentdecker Tuffs und Teen anschauen.

Bei der größten Formation Kubla Khan machen wir Halt. Wir setzen uns auf eine Bank und bestaunen die großen Tropfsteine. Nach ca. einer Stunde verlassen wir die Höhle wieder. Mit der schon auf uns wartenden Tram geht es zurück zum Visitor Center. Auf direktem Weg gehen wir dann zurück zum Auto.

Wir fahren zurück zu unserem Ferienhaus. Aber vorher biegen wir noch zum Saguaro N.P. ab. Das Visitor Center hat schon zu, aber das ist kein Problem, denn die Kinder haben ihr Abzeichen bereits gestern im anderen Teil des Parks gemacht.

Wir fahren den 5 Meilen langen Cactus Forest Loop Drive und halten immer wieder an, um Fotos zu machen. Am Cactus Garden gefällt es uns besonders gut. Als wir an einem Aussichtspunkt halten, machen uns andere Besucher auf ein Tier aufmerksam. Es handelt sich um ein Gila Monster. Leider können wir kein Foto machen, da es zu schnell wegläuft und sich zwischen Felsspalten verkriecht.

Bei Javelina klettern wir ein wenig auf den großen Felsen herum. Da die Sonne langsam untergeht, fahren wir wieder nach Hause. Auf dem Weg dorthin halten wir noch einmal bei Safeway, um Kartoffelecken, Toastbrot und Brezeln zu kaufen.

Um 20 Uhr sind wir wieder zu Hause. Heute gibt es nur Kartoffelecken und die Reste von unserer Eiscreme zum Abendessen. Danach sind die Kinder müde und gehen ins Bett. Bianca liest ihnen noch zwei Kapitel aus dem Buch "Sternenschweif" vor und kurz danach schlafen die beiden.

Wir sind auch müde und schlafen kurz danach auch ein.


Der achte Tag in Daten:

Datum
xx.2017
Uhrzeit Arizona: Mountain Standard Time (MST = UTC-7h)

Apartment
Casitas at Sabino Springs , Tucson (gebucht über casitasatsabinosprings.com )
Preis pro Nacht (2 Bedroom: 1 King, 1 Queen): USD 136,01 = EUR xxx,xx

Sonstige Ausgaben

Entfernung
132 Meilen

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