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Tag 15: Corona Arch - Escalante

Das frühe Aufstehen wird von Tag zu Tag schwieriger. Und so ist Bianca todmüde, als der Wecker wie immer um 5 Uhr klingelt. Sie steht zwar 20 Minuten später auf, um den Reisebericht zu schreiben, aber nach 20 Minuten ist sie wieder eingeschlafen. So ist es erst 6:20 Uhr, als wir endlich aufstehen.

Die Kinder werden gegen 7:45 Uhr wach, aber bis sie letztendlich aufstehen, dauert es auch wieder. Wir packen in der Zwischenzeit unsere Sachen zusammen, denn wir verlassen Moab schon wieder. Das Motel hat uns zwar nicht gefallen, aber ansonsten würden wir jederzeit wieder kommen.

Da wir es gestern Abend nicht mehr geschafft haben, geht Bianca jetzt Wäsche waschen. Auf dem Weg zum Frühstücksbüffet schaut sie in die Guest Laundry und diese ist wie gestern leer. Also geht sie noch einmal zur Lobby, um Geld zu wechseln. Und danach werden drei Maschinen gewaschen und getrocknet. Das Waschen dauert hier nur 28 Minuten und dementsprechend sieht die Wäsche auch aus. Sauber ist sie nicht, aber man hat das Gefühl, dass sie gewaschen ist. Das Trocknen dagegen dauert dann 45 Minuten.

Als wir mit den Kindern gegen 9:15 Uhr zum Frühstück gehen, sind die ersten Maschinen schon fertig. Beim Buffet gibt es das gleiche wie gestern - Toast, Cerealien, Waffeln, Rührei und Speck. Die Kinder essen zwei Toasts und Viktoria auch noch Speck.

Nach dem Frühstück füllen wir noch unsere Kühlbox mit Eis auf und packen die restlichen Sachen in die Koffer. Gegen 10:30 Uhr checken wir dann aus. Wir sind wieder das letzte Auto hier auf dem Parkplatz.

Anschließend verlassen wir Moab wieder in nördlicher Richtung. Bevor wir jedoch zum Arches N.P. kommen, biegen wir links auf die Potash Road ab. Wir folgen der Straße für 16 km, bis wir am Parkplatz zum Corona Arch ankommen. Der Parkplatz ist schon gut gefüllt und wir stellen uns noch dazu. Wir packen unsere Rucksäcke und Antonia geht wie immer vorher noch einmal auf die Toilette.

Gegen 11:40 Uhr wandern wir dann los. Zunächst müssen wir einen ziemlich steilen Sandweg bergauf gehen und dann Schienen überqueren. Anschließend geht es eine Ebene entlang, bis wir über ein paar Boulder hinweg klettern müssen. Das macht den Kindern auch wieder viel Spaß. Anschließend geht es wieder eine sandige Ebene entlang, bis wir endlich auf Slickrock laufen.

Jetzt beginnt der spaßige Teil der Wanderung. Wir laufen auf dem Slickrock und kommen nach kurzer Zeit zu einer Passage, die recht schräg ist. Zur Unterstützung sind hier Seile angebracht, die allerdings keiner von uns benötigt. Anschließend kommt eine Stelle, an der man in Moqui Steps mit Hilfe von Seilen eine recht steile Passage hochklettern muss. Hier müssen wir ein bisschen warten, bis es weiter geht, da gerade Stau ist. Ein paar Damen tun sich hier etwas schwer.

Für die Kinder ist das überhaupt kein Problem. Sie haben einen Riesenspaß und sind schneller als wir gucken können die Schräge hinaufgekrabbelt. Dann folgt noch eine kleine Leiter und wir stehen auf der selben Höhe wie der Corona Arch. Zunächst kommen wir am Pinto Arch vorbei, aber wir gehen gleich zum Corona Arch. Als Bianca sagt, dass ihr gestern die Wanderung durch das Steinlabyrinth am Besten gefallen hat, wird Viktoria sauer, weil sie der Meinung ist, dass die Wanderung zu "ihrem" Arch der Höhepunkt des Tages war. Erst nach einer halben Stunde hat sie sich wieder einigermaßen beruhigt.

Wir setzen uns unter den Arch und machen in seinem Schatten eine kleine Pause. Als andere Besucher den Arch fotografieren wollen, suchen wir uns einen anderen Platz. Wir gehen auf die Rückseite des Arches, um dort das Gesicht im Felsen zu fotografieren.

Nach einer 3/4 Stunde machen wir uns wieder auf den Rückweg. Als wir unter dem Corona Arch hindurchgehen, sitzt dort gerade eine amerikanische Familie. Der Vater spricht uns an und wir unterhalten uns eine Weile nett mit ihnen. Dann gehen wir aber wirklich weiter.

Die Kinder rennen voran, weil sie als erstes die Leiter und Seile hinunterklettern wollen. Und auch dieses Mal sind sie so flott unterwegs, dass wir kaum Fotos von ihnen machen können.

Kurz nach den Seilen gibt es eine Stelle, an der ganz viele Steinmännchen stehen. Viktoria ist begeistert und bezieht diese in ihr Spiel mit ein. Das größte Steinmännchen ist "der König". Als wir weitergehen, muss sie sich auch von ihm verabschieden.

Nach den Steinmännchen kommen wir dann auch noch zu einer kleinen Höhle. Die Kinder krabbeln hinein und spielen darin Bäckerei. Als sie dort sitzen, kommt die amerikanische Familie wieder vorbei. Sie gehen jetzt auch zurück zum Parkplatz. Und so gehen wir den ganzen Weg zusammen hinunter.

Unten angekommen gibt es erst einmal ein paar kühle Getränke aus der Kühlbox. Danach fahren wir nach Moab zurück. Es gibt direkt zum City Market, wo wir uns ein Eis kaufen wollen. Aber Viktoria möchte natürlich auch Kartoffelecken haben. Diese sind im Moment leider alle, aber freundlicherweise werden extra für uns welche gemacht. wir kaufen dann noch ein paar Getränke und natürlich Eis. Viktoria wählt Himbeereis und Antonia New York Super Fudge Chunk von Ben & Jerry's.

Mit den Einkäufen geht es dann zum Spielplatz von Moab. Wir suchen uns einen schattigen Picknickplatz und essen das Eis sowie die Kartoffelecken. Anschließend spielen Viktoria und Antonia noch auf dem Spielplatz. Später spielen wir alle Frisbee. Als Viktoria einen Bock bekommt, gehen wir zum Auto zurück. Heute ist nicht Viktorias Tag.

Jetzt liegt noch eine lange Fahrt vor uns. Es ist mittlerweile 16 Uhr und wir müssen vier Stunden bis Escalante fahren. Wir fahren den US Highway 191 aus Moab heraus nach Norden bis zur Interstate 70. Dieser folgen wir bis hinter Green River, wo wir auf den Highway 24 abbiegen. Am Goblin Valley und Leprechaun Canyon fahren wir dieses Mal vorbei. Wir würden viel zu spät in Escalante ankommen.

Als wir durch den Capitol Reef N.P. kommen , halten wir doch noch einmal an, um Fotos zu machen. Die Sonne steht gerade schön tief und die bunten Berge leuchten tiefrot.

Wir halten am Visitor Center, da Antonia auf die Toilette muss. Aber das Visitor Center ist um 19 Uhr bereits geschlossen und die Toiletten sind dann auch abgeschlossen. Wir fahren also zur nahegelegenen Picknick Area. Auf dem Weg dorthin kommen wir an Wiesen und Obstbäumen vorbei. Auf den Wiesen sehen wir ganz viele Rehe, Fasane und auch Murmeltiere. Die Kinder sind begeistert und machen ganz viele Fotos.

Die Rehe lassen sich nicht stören. Sie sind wohl Menschen gewohnt. Selbst als Bianca und Antonia auf dem Weg zur Toilette an ihnen vorbei gehen, grasen sie unbeeindruckt weiter.

Wir fahren weiter durch den Capitol Reef N.P., aber so langsam zieht es sich auch schon wieder zu. Wir fahren an den Twin Rocks vorbei, machen aber nur aus dem Auto heraus ein Foto. In Torrey kommen wir an unserem Motel aus dem letzten Jahr vorbei, aber die Kinder können sich nicht mehr daran erinnern.

Hier biegen wir auf den Scenic Byway 12 ab. Jetzt ist es nicht mehr weit bis Escalante. Wir müssen allerdings noch einmal ziemlich weit bergauf fahren und können dabei zusehen, wie die Temperaturen fallen. Als wir an den diversen Aussichtspunkten halten, um Fotos von der Umgebung und der untergehenden Sonne zu machen, sind es zum Teil nur noch 15 Grad. Das ist in Shorts und T-Shirt ganz schön kalt.

Jetzt in der Dämmerung und auf dem Weg müssen wir ganz schön aufpassen. Es sind immer wieder Rehe an der Straße, aber auch Kühe stehen manchmal unvermittelt auf der Fahrbahn. Außerdem gibt es noch tieffliegende Vögel, die uns immer bis vor das Auto fliegen.

Als wir am Hogback ankommen, ist es leider schon dunkel, so dass wir die schöne Straße und die Aussicht gar nicht mehr genießen können. Wir halten trotzdem kurz an, aber wir müssen wohl morgen noch einmal wieder kommen.

Um 21:30 Uhr erreichen wir Escalante. Wir fahren direkt zum Prospector Inn, wo wir dieses Mal ein Zimmer im Erdgeschoss erhalten. Das Prospector Inn scheint nicht ausgebucht zu sein, denn es stehen nur wenige Autos vor dem Motel. Wir parken direkt vor unserer Zimmertür und können das Auto so bequem ausladen.

Die Kinder rennen schon einmal ins Zimmer, um sich die Betten auszusuchen. Sie wählen dieses Mal das Bett am Badezimmer. Antonia ist totmüde. Sie zieht sich gleich aus und geht ins Bett. Viktoria dagegen ist hellwach. Sie möchte gern noch etwas spielen. Und so spielen wir mit ihr Lotti Karotti. Dazu kommt Antonia dann natürlich auch noch einmal aus dem Bett. Sie setzt sich dazu, spielt aber nicht mit.

Nach einer Runde bekommt Viktoria noch einmal Hunger. Die Geschäfte hier haben schon alle zu. Also können wir nur die Sachen essen, die wir noch dabei haben. Es gibt frisches Brot aus Moab. Dazu haben wir noch Käse und Salami. Antonia macht sich wieder einen Wrap.

Um 22:30 Uhr gehen die Kinder dann schlagen. Sie schauen noch eine Folge Peppa Wutz auf dem iPad und schlafen sofort ein. Kurz danach sind auch wir eingeschlafen.


Der 15. Tag in Daten:

Datum
xx.xx.2017
Uhrzeit Utah: Mountain Daylight Time (MDT = UTC-6h)

Motel
Prospector Inn , Escalante (gebucht über prospectorinn.com )
Preis pro Nacht (2 Queen): USD 78,18= EUR xx,xx

Eintritt

Sonstige Ausgaben

Entfernung
257 Meilen

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