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Tag 6: Saguaro N.P., Fort Bowie N.H.S., City of Rocks S.P. - Las Cruces

Heute Nacht wird Bianca von Viktoria geweckt. Sie steht neben ihrem Bett und erzählt, dass sie nicht mehr einschlafen kann. Sie hätte heute Nacht Teddy gesucht und der sei noch in ihrem Rucksack gewesen. Nachdem sie ihn dann heraus geholt hatte, konnte sie nicht mehr einschlafen. Also lassen wir sie zu uns ins Bett krabbeln, wo sie auch sofort wieder weiter schläft.

Als der Wecker um 5:00 Uhr klingelt, stellt Bianca ihn noch einmal auf schlummern. Um 5:20 Uhr steht sie dann aber auf und geht ins Bad. Kurze Zeit später steht auch Matthias auf. Heute müssen wir die Wohnung und Tucson leider schon wieder verlassen. Wir sind ein wenig traurig, denn es gefällt uns wirklich gut hier.

Wir müssten jetzt eigentlich die Koffer packen, aber Viktoria schläft noch in unserem Bett. Da wir die nächsten Tage keinen Pool mehr haben werden, entscheiden wir spontan noch einmal mit den Kinder dorthin zu gehen. Also wecken wir sie auf. Als sie hören, was wir vor haben, sind sie sofort wach. Sie cremen sich ein und ziehen ihre Bikinis an.

Um 6:30 Uhr sind wir am Pool. Allein sind wir nicht. Es ist noch ein anderer Mann im Whirlpool. Die Kinder gehen sofort ins Wasser, das auch schön warm ist. Die Kinder planschen und springen ins Wasser. Kurz danach geht der Mann dann und wir haben den Pool für uns allein bis zwei ältere Damen in den Pool kommen.

Um 7:10 Uhr geht Bianca dann wieder in die Wohnung. Sie möchte die Koffer packen und das Frühstück vorbereiten. Die restliche Familie soll dann nachkommen. Etwa 10 Minuten später steht allerdings Antonia in der Wohnung. Sie hatte keine Lust mehr. Also packen die beiden zusammen den Koffer und machen sich fertig.

Um 7:40 Uhr sind dann auch Matthias und Viktoria da. Wir stecken die nassen Badesachen in den Trockner und decken den Frühstückstisch. Es gibt die letzten Toasts und Toasties und wie immer Marmelade, Nutella und Honig. Und da wir von gestern noch Eiscreme übrig haben, gibt es heute die Reste.

Während wir die restlichen Sachen zusammen packen und aufräumen, spielen die Kinder in der Wohnung verstecken. Sie fühlen sich hier wirklich wohl und wollen nächstes Jahr wieder hier hin.

Wir bringen die Sachen ins Auto und kommen dann noch mit dem Ehepaar ins Gespräch, dass sich hier um die Wohnungen kümmert. Sie sind gerade dabei, neue Nachttische in die Wohnungen zu bringen. Wir unterhalten uns noch ein bisschen mit Ihnen und verlassen dann die Anlage.

Als erstes machen wir uns auf den Weg zum Saguaro NP. Die Kinder haben sich gestern einen Kugelschreiber in Saguaro-Form gekauft. Leider mussten wir feststellen, dass der Stift von Antonia nicht schreibt. Also wollen wir ihn heute noch einmal umtauschen. Wir fahren aber nicht wieder in den Tucson District, sondern in den sich gleich bei uns in der Nähe befindenden Rincon District.

Am Visitor Center steigen wir aus und gehen hinein. Wir tauschen den Stift um, was auch ohne Probleme geht. Anschließend fahren wir noch zum Loop Drive. Wir wollen den Freeman Trail laufen, biegen allerdings falsch ab, so dass wir jetzt den gesamten Loop Drive fahren müssen, da es sich um eine Einbahnstraße handelt.

Das ist auch nicht weiter schlimm, denn die Ausblicke auf den Saguaro Forest sind wirklich schön. Allerdings kostet das Ganze natürlich etwas Zeit, die wir eigentlich nicht haben. Zwischendurch halten wir einmal an, um zu einem riesigen Saguaro zu laufen.

Danach steigen wir aber gleich wieder ein und fahren weiter. An den Javelina Rocks halten wir dieses Mal nicht an, obwohl die Kinder gern auf den Steinen herum klettern würden. Statt dessen biegen wir am Ende des Loop Drive zur Picknick Area ab. Bei der Anfahrt sehen wir einen Christate Saguaro, d.h. einen Kaktus, dessen Arme wie ein Fächer geformt sind.

Am Freeman Homestead Trailhead halten wir. In unserem Reiseführer steht, dass sich hier ein riesiger Saguaro befindet. Und so machen wir uns gegen 12:00 Uhr auf den Weg. Wir gehen den Trail entlang und lernen noch einmal diverse Wüstenpflanzen kennen, denn am Weg stehen immer Schilder von bestimmten, vorherrschenden Pflanzen. Später geht es noch in einen Wash hinunter.

Einen wirklich riesigen Kaktus sehen wir nicht. Sie sind zwar alle größer als im Tucson District, aber kleiner als der, den wir vorhin fotografiert haben. Und so machen wir uns etwas enttäuscht auf den Weg zurück zum Auto. Die Wanderung hat zwar Spaß gemacht, aber sie hat uns eigentlich nur Zeit gekostet, die wir heute nicht haben.

Jetzt machen wir uns schnell auf den Weg. Wir verlassen den Saguaro NP und fahren zur Interstate 10 Richtung Osten. Nach kurzer Zeit sind keine Saguaros mehr zu sehen. Es ist schon faszinierend zu sehen, in welchem begrenzten Raum diese Pflanzen wachsen. Zunächst sehen wir noch Chollas und Prickly Pears, aber irgendwann gar keine Kakteen mehr.

In Bowie fahren wir von der Interstate ab. Wir möchten zum Fort Bowie fahren, das etwa 14 Meilen entfernt in den Bergen liegt. Zunächst fahren wir eine asphaltierte Straße entlang, vorbei an vielen Pistazienbäumen. Die Bäume sind voller Nüsse, die bestimmt bald reif sind. Wobei wir das nicht genau beurteilen können, denn wir haben noch nie welche gesehen.

Gegen 14:45 Uhr erreichen wir den Parkplatz vom Visitor Center. Wir packen unsere Rucksäcke und gehen den kurzen Weg den Hügel hinauf zum Visitor Center. Die Kinder können sich auch noch daran erinnern, dass sie schon einmal hier gewesen sind.

Wir gehen hinein und fragen die Rangerin nach einem Junior Ranger Buch. Die Rangerin ist auch noch die gleiche wie vor zwei Jahren. Das Heft konnten wir nicht zu Hause ausdrucken und so müssen die Kinder es hier komplett lösen. Da das Visitor Center nur noch eine Stunde auf hat, müssen wir uns ein bisschen beeilen. Aber die Rangerin meint, dass das machbar sei.

Und so machen sich die Kinder an die Arbeit. Die ersten Aufgaben machen wir draußen vor dem Visitor Center auf einer Bank.

Die Temperaturen sind recht angenehm. Es ist nicht mehr so heiß. Danach gehen wir dann ins Visitor Center zurück, um hier die letzten Aufgaben zu lösen.

Da es jetzt schon 15:50 Uhr ist, geben die Kinder ihre Hefte der Rangerin. Wir haben zwar noch keine Wanderung gemacht und uns auch noch nicht die Überreste des Forts angeschaut, aber bevor die Rangerin weg ist, wollen wir uns das Abzeichen abholen.

Die Rangerin kontrolliert die Hefte und stellt ein paar Fragen. Dann bekommen die Kinder ihre Abzeichen. Sie sehen sehr schön aus und sind aus Holz. Vereidigt werden die beiden nicht, daher haben wir auch gar kein Foto der Übergabe der Abzeichen. Anschließend geben wir der Rangerin auch noch das Arizona Junior Explorer Heft. Wir haben jetzt den vierten Park besucht und so bekommen die Kinder auch dieses Abzeichen.

Eigentlich hätten wir in allen Parks, die wir besucht haben ein kleines Schild mit dem Namen des Parks bekommen müssen, wie uns die Rangerin erzählt. Das haben wir nicht, was natürlich ein bisschen traurig ist.

Wir machen das Foto der beiden Junior Ranger unten vor einer Kanone, denn ein Parkschild gibt es hier nicht. Anschließend laufen wir noch ein wenig an den Ruinen vorbei. Viel ist hier nicht mehr zu sehen und es ist schwer sich vorzustellen, wie groß und belebt diese Stadt mal gewesen sein muss.

Wir können beobachten, wie die Rangerin die Flagge einholt. Als sie mit dieser zurück zum Visitor Center geht, unterhalten wir uns mit ihr noch ein bisschen über die hier lebenden Klapperschlangen und sonstigen Tiere. Eine Klapperschlange wohnt bei der alten Eismaschine und wurde Rambo getauft, da Rambo im Film aus Bowie stammt.

Da es hinter den Bergen nach Regen aussieht und auch schon ein wenig donnert, verabschieden wir uns und gehen zügig zum Auto zurück. Wir haben keine Lust darauf, dass der Regen anfängt, wenn wir noch hier auf der Schotterstraße sind.

Wir fahren also zurück in Richtung Bowie. Dort biegen wir wieder auf die Interstate 10 ab. Nach kurzer Zeit haben wir dann Arizona verlassen und sind jetzt in New Mexico. Die Landschaft hier ist ziemlich öde. Es gibt nur ein paar kleine Büsche und ansonsten karge Landschaft.

Den Kindern macht die lange Autofahrt nichts aus. Sie sitzen hinten im Auto und lösen ihre Rätsel aus den Rätselblöcken von Sabine oder spielen mit ihren Kuscheltieren. Bianca schreibt zwischendurch auch die Reiseberichte.

Es ist jetzt 17:30 Uhr und wir haben noch ca. 2 Stunden Fahrt vor uns. Eigentlich wollten wir noch zum City of Rocks SP fahren, aber wir sind uns nicht sicher, ob die Zeit noch ausreicht. Wahrscheinlich würden wir genau zum Sonnenuntergang ankommen. Als wir an der Ausfahrt in Deming vorbei kommen, entscheiden wir uns dann aber doch dafür abzufahren.

Wir fahren also den Highway 180 entlang. Es sind etwa 30 Minuten Fahrt und die Sonne steht immer tiefer. Auf den letzten Meilen müssen wir beim Fahren auch ziemlich aufpassen, denn jetzt kommen die ganzen Hasen heraus, sitzen am Straßenrand und hoppeln über die Straße. Aber zum Glück geht alles gut.

Gegen 20:00 Uhr erreichen wir dann endlich den City of Rocks SP.

Wir bezahlen die USD 5 Eintritt und stecken das Geld in einen Umschlag. Dann fahren wir weiter und sehen die riesigen Steinbrocken. Die Kinder sind begeistert und wollen auf den Steinen herumklettern. Wir suchen uns also einen Parkplatz und steigen aus.

Der Platz, an dem die Steine sind, ist ziemlich begrenzt und so schauen wir uns ein bisschen allein um, währen die Mädels zwischen den Steinen herumrennen und spielen. Allerdings entdecken sie hinter jeder Ecke irgendetwas besonderes, so dass sie uns immer rufen, um es uns zu zeigen.

Sie finden auch wieder eine kleine Bühne, auf der sie uns eine kleine Vorstellung geben. Dieses Mal singen sie das Lied von dem kleinen Schurken, der gern grüne Gurken isst.

Leider geht die Sonne viel zu schnell unter und es wird dunkel. Wir haben leider viel zu viel Zeit im Saguaro NP verbracht, die uns jetzt fehlt. Auch wenn der Park sehr klein ist, gefällt es uns hier so gut, dass wir auf jeden Fall noch einmal wieder kommen würden. Im Dunkeln gehen wir zum Auto zurück. Die Kinder singen immer noch und sind total aufgekratzt. Umso verwunderlicher ist es, dass Antonia sofort einschläft, als sie im Auto sitzt.

Wir fahren den Highway 180 zurück nach Deming. Hier müssen wir noch einmal tanken. Danach geht es auf die Interstate 10 zurück. Jetzt sind es noch 62 Meilen bis nach Las Cruces. Die Fahrt zieht sich ganz schön. Die Kinder schlafen und auch Bianca wird ziemlich müde.

Gegen 20:30 Uhr erreichen wir dann Las Cruces. Die Fahrt zu unserem Motel gestaltet sich etwas schwierig, da das Navi denkt, dass das Motel direkt auf der Interstate liegt. Und so fahren wir erst einmal daran vorbei und müssen wieder wenden. Gegen 22:40 Uhr erreichen wir dann aber endlich das Comfort Inn and Suites.

Wir holen ein paar Koffer aus dem Auto und gehen zum Check-In. Die Kinder sind aufgewacht und können auch etwas tragen. Wir bekommen ein Zimmer in der dritten Etage. Wir gehen zum Fahrstuhl und sind ganz gespannt auf unser Zimmer. Und es ist wieder ein riesiges Zimmer. Wir haben eine Sitzecke und auch eine kleine Küchenzeile. Außerdem viel Platz zum Abstellen der Koffer.

Die Kinder fühlen sich wohl und nehmen gleich ihr Bett in Beschlag. Wir gehen noch einmal zum Auto hinunter, um die letzten Sachen zu holen. Auf dem Zimmer packen wir dann ein wenig aus und die Kinder essen noch etwas. Es gibt Cornflakes und Knäckebrot mit Marmelade.

Um 23:00 Uhr liegen die Kinder dann im Bett. Wir versuchen noch etwas an den Reiseberichten zu schreiben und Fotos zu sichern, sind aber kurze Zeit später auch eingeschlafen.


Der sechste Tag in Daten:

Datum
17.07.2019
Uhrzeit Arizona: Mountain Standard Time (MST = UTC-7h)
Uhrzeit New Mexico: Mountain Daylight Time (MDT = UTC-6h)

Motel
Comfort Suites , Las Cruces (gebucht über Hotels.com )
Preis pro Nacht (2 Queen): USD 143,56 = EUR xx,xx

Eintritt
Saguaro N.P. (USD 20,00 - im Annual Pass enthalten)
Fort Bowie N.H.S. (kostenlos)
City of Rocks S.P. (USD 5,00)

Sonstige Ausgaben
Tanken bei xxx in xxx (xx G à xx USD/G): USD xx = EUR xx
xxx in xxx: USD xx = EUR xx,xx

Entfernung
385 Meilen

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