Zurück zum Reiseplan - Tag 2

Tag 1: Ankunft Las Vegas und Fahrt nach St. George

Als der Wecker heute um 2:30 Uhr klingelt, sind wir ziemlich müde. Die Nacht war recht kurz, denn wir haben gestern noch gearbeitet und haben daher bis spät abends noch die Koffer zu Ende gepackt und die restlichen Sachen erledigt. Also hatten wir nur etwa vier Stunden Schlaf. Außerdem kam Viktoria in der Nacht noch zu uns, da sie nicht einschlafen konnte.

Trotzdem steht Bianca gleich auf und geht ins Bad. Als sie fertig ist, weckt sie den Rest der Familie gegen 3:15 Uhr. Die Kinder werden auch nur schwer wach und wir müssen ihnen ein bisschen zureden. Aber es hilft ja nichts, denn wir müssen den Flughafenbus um 5:10 Uhr erwischen.

Antonia kocht uns freundlicherweise einen Kaffee und Viktoria bringt noch den Müll raus, während Matthias die Koffer endgültig verschließt und abwiegt. Dieses Jahr haben wir noch ziemlich viel Luft bis zum Maximalgewicht von 23kg. Da können wir im Urlaub noch schön shoppen gehen. Wie immer werden es bei uns jedoch drei große Koffer und die Kühlbox.

Wir packen unsere Rucksäcke und räumen noch ein bisschen auf. Am Ende wird es dann wie immer etwas stressig, aber um 4:45 Uhr kommen wir dann endlich los. Andreas fährt freundlicherweise mit unserem Auto und den Koffern zum Rathaus Steglitz und anschließend mit dem leeren Auto wieder nach Hause. Die Kinder fahren mit Omi im Auto. Als wir an der Bushaltestelle ankommen, steht leider noch kein Bus da. Allerdings sitzen schon ein paar andere Leute da und warten. Wir hoffen, dass der Bus nicht ausfällt. Matthias hatte gestern gelesen, dass am Nachmittag viele Fahrten aufgrund des hohen Krankenstands gestrichen wurden. Wir werden etwas unruhig. Aber gegen 5:05 Uhr kommt der Bus. Wir sind erleichtert und packen unser Gepäck in den Bus. Dann kaufen wir für uns die Fahrkarten. Wir müssen nur die € 7,00 pro Person bezahlen, nicht jedoch den Zuschlag für die Zone C.

Der Bus ist ziemlich leer und wir suchen uns Plätze aus. Omi begleitet uns freundlicherweise zum Flughafen und so machen wir uns zu fünft auf die 30-minütige Fahrt. Diese ist wirklich entspannend und wir kommen gut durch. Auf der Gegenseite in Richtung Berlin ist es wesentlich voller. Gegen 5:35 Uhr kommen wir dann am BER an. Wir laden unser Gepäck aus und machen uns auf den Weg zum Checkin. Eigentlich wollten wir dies vermeiden und den Online Checkin nutzen, aber dieser hat leider nicht geklappt. Wir konnten uns nur für den Flug nach Amsterdam einchecken, aber nicht weiter nach Las Vegas. Auch telefonisch konnte man uns bei KLM leider nicht weiterhelfen. Und so stehen wir gegen 5:45 Uhr am Checkin Schalter. Da wir immer wieder von den chaotischen Zuständen am Flughafen gelesen und gehört haben, wollen wir lieber früh da sein, als nachher den Flug zu verpassen.

Noch ist es hier ganz leer und wir sind die ersten am Schalter. Allerdings ist dieser auch noch geschlossen. Und das soll er auch noch eine ganze Weile bleiben. Da es hier am Schalter auch keine Sitzgelegenheiten gibt, macht sich Omi lieber wieder auf den Weg nach Hause, denn das lange Stehen fällt ihr etwas schwer. Wir verabschieden uns und die Kinder bekommen noch ein kleines Geschenk.

Dann heißt es für uns Warten. Denn erst gegen 7:00 Uhr tauchen so langsam Mitarbeiter auf, die so langsam Leben an die Schalter bringen. Die Schlange hinter uns ist mittlerweile auch merklich angewachsen. Kurz vor der Öffnung geht ein Mitarbeiter von KLM herum und fragt die Wartenden nach ihrem Reiseziel und dem Namen. Man konnte im Vorfeld die für die USA erforderlichen Einreisedokumente bei KLM hochladen und prüfen lassen. Und so erscheint auch hinter unserem Namen ein grüner Hacken.

Als die Schalter endlich auf sind, gehen wir zu der Dame und geben ihr unsere Pässe. Wir erklären ihr, dass wir uns leider nicht nach Las Vegas einchecken konnten und auch sie hat Probleme. Auch ihre Kollegen können ihr nicht weiterhelfen. Sie meint, es gebe ein Problem mit unserem Ticket. Um das zu klären, muß sie in Amsterdam anrufen. Nachdem sie eine Weile in der Warteschleife hängt, wird es aber sehr schnell geklärt und sie kann uns die Bordkarten für beide Flüge ausdrucken. Sie erwähnt mit keinem Wort, dass das Umsteigen in Amsterdam knapp werden könnte, was die Dame gestern bei KLM meinte. Und so haben wir langsam die Hoffnung, den Flug doch noch erwischen zu können.

Unsere Kühlbox müssen wir anschließend noch beim Sperrgepäck abgeben, was aber auch schnell erledigt ist, da der Weg nicht weit ist. Wir gehen dann weiter zum Security Check und auch hier sind die Schlangen noch nicht lang. Es sind zwar nur zwei Schalter besetzt, aber es geht trotzdem schnell. Wie immer muß man seine Jacke ausziehen und die elektronischen Geräte und Flüssigkeiten auspacken. Wenn alle Leute darauf hören würden, würde es auch schneller gehen. Aber manche Leute scheinen das erste Mal zu fliegen, so wie sie sich benehmen. Wir müssen dann noch durch die Bodyscanner, was die Kinder aber wunderbar meistern.

Danach bekommen wir unser Handgepäck schnell wieder. Nur die Rucksäcke der Mädels sind nicht da. Diese werden noch einmal gesondert begutachtet. Als wir sie fragen, ob sie vielleicht Scheren ihren Federtaschen haben und sie dies bejahen, wird uns auch klar warum. Viktoria bekommt ihren Rucksack nach einem Wischtest ohne Probleme wieder, nur der von Antonia muß auch noch ausgepackt werden.

Wir weisen den Beamten auf die mitgenommene Schere hin, die er dann auch aus der Federtasche holt. Zum Glück ist es eine ziemlich stumpfe Runde Bastelschere. Er misst kurz die Klinge ab und meint dann, dass es ok sei. Freundlich scherzend fragt er die Mädels dann noch, wieso man denn eine Federtasche mit in den Urlaub nimmt, es sei doch Urlaub.

Dann ist auch dies erledigt und wir können in den Shoppingbereich gehen. Hier gehen wir noch schnell in eine Apotheke, um Kaugummis gegen Reiseübelkeit zu kaufen. Im letzten Urlaub musste sich Antonia ja im Flugzeug übergeben, weil ihr vom Geruch des Flugzeugessens so schlecht wurde. Und da sie sich den ganzen Morgen schon Angst macht, dass ihr das wieder passieren könnte, wollen wir dem ganzen lieber vorbeugen.

Danach geht es dann aber auf direktem Weg zu unserem Gate. Um 8:00 Uhr sind wir dort. Unser Flugzeug steht auch schon bereit. Da wir so langsam Hunger bekommen, wollen wir den Kindern noch eine Brezel kaufen. Da diese jedoch € 3,50 pro Stück kostet, wollen die beiden verzichten. Aber wir kaufen wenigstens eine, die sie sich teilen. Und sie schmeckt auch lecker - sie ist noch ganz warm und mit Butter gefüllt.

Beim Borden gehören wir natürlich wieder einmal zu den Letzten, die an Bord dürfen. Das Flugzeug ist mit zwei Dreierreihen bestuhlt. Und so sitzt Viktoria am Fenster, daneben sitzt Antonia und am Gang Bianca. Auf der anderen Seite des Ganges sitzt dann Matthias.

Der Abflug erfolgt planmäßig um 9:05 Uhr. Auf dem Flug bekommen wir ein Getränk und einen Snack. Dieser besteht leider aus einem Kokos Macron. Und der schmeckt nur Antonia. Wir anderen verzichten. Während des Fluges schauen die Mädchen aus dem Fenster. Wir dösen ein bisschen vor uns hin.

Um 10:15 Uhr erfolgt dann bereits der Landeanflug. Es dauert noch ein paar Minuten bis zum Gate. Aber wir sind froh, dass wir etwa 15 Minuten früher da sind, als geplant. Es dauert wie immer ein bisschen, bis wir aus dem Flugzeug raus sind. Aber danach begeben wir uns schnell zu den Anzeigetafeln und dann weiter zu unserem Gate.

Wir machen uns auf das schlimmste gefasst, aber zunächst müssen wir durch die Passkontrolle. Hier ist eine kleine Schlange, aber wir stehen maximal 15 Minuten, bis wir auch hier durch sind. Wir rechnen damit, dass wir jetzt vielleicht noch einmal durch den Security Check oder eine Border Control müssen, aber wir können direkt zum Gate gehen. Im Internet stand ja, dass man am Flughafen Amsterdam vier Stunden vor Abflug da sein soll, deshalb hatten wir unsere Bedenken. Aber jetzt haben wir 1,5 Stunden Zeit bis zum Abflug.

Wir schreiben Nachrichten nach Hause, laden unsere Telefone und die Kinder spielen ein bisschen auf dem iPad. Gegen 12:00 Uhr erfolgt dann das Boarding. Wir steigen erst gegen Ende ein, aber wir sitzen ja auch ziemlich weit hinten. Dieses Mal gibt es drei Dreierreihen. Wieder einmal sitzen die Damen zusammen und Matthias auf der anderen Seite des Ganges. Nur das dieses Mal Antonia am Fenster sitzt.

Als wir schon alle angeschnallt sitzen und wir schon die Sicherheitseinweisung erhalten haben und zur Startbahn rollen, kommt auf einmal eine Durchsage des Piloten. Beim Starten der Maschinen kam es zu einer Rauchentwicklung und wir müssen daher den Start abbrechen und auf eine Parkposition geschoben werden. Es würde jetzt noch Wartungspersonal kommen, das sich das Ganze anschauen würde und hoffentlich beheben könne. Wir haben schon angefangen, Filme zu schauen, aber da jetzt offenbar die ganze Elektrik herunter gefahren wird, können wir leider nicht weiter schauen. Die Kinder sind enttäuscht und so wird ihnen langweilig. Nach kurzer Zeit schlafen die beiden dann aber ein.

Mittlerweile ist es 14:00 Uhr und wir erfahren, dass die Reparatur leider nicht möglich ist. Es werden jetzt Busse organisiert, die uns zum Flughafengebäude zurück bringen. Anschließend sollen wir zu einem neuen Flugzeug gehen, dass uns dann nach Las Vegas bringt.

In der Zwischenzeit machen wir uns natürlich Gedanken, ob so schnell ein neues Flugzeug organisiert werden kann und ob auch alle Passagiere reinpassen. Und da wir wie gesagt fast ganz hinten sitzen, kommen wir natürlich auch als letzte zum Bus. Wir fahren dann um 14:30 Uhr zum Flughafen zurück und kommen an Gate A8 an. Von hier müssen wir dann zu F4 laufen. Wir fragen uns natürlich, warum uns der Bus nicht gleich zu F4 fährt.

Wir laufen den ganzen Weg zum Gate, den wir eben schon einmal gelaufen sind. Wir beeilen uns, um möglichst schnell dort zu sein und tatsächlich sind wir mit die ersten. Es ist jetzt 14:50 Uhr und in 40 Minuten soll das Bording beginnen. In der Zwischenzeit telefoniert Bianca mit Alamo, um Bescheid zu sagen, dass wir ca. 4 Stunden später kommen. Alamo weiß bereits Bescheid und es ist kein Problem.

Die Kinder bekommen Hunger und so essen wir etwas von unseren mitgebrachten Gurken aus dem Garten. Das Bording dauert noch ein bisschen, denn das Reinigen des Flugzeugs und das Beladen des Cateringservice ziehen sich.

Wir können erst eine halbe Stunde später als erwartet an Bord. Unsere alten Bordingpässe sind weiterhin gültig und so sitzen wir auf unseren alten Plätzen.

Die Kinder schauen ihren Film weiter. Sie schauen sich „Gangster Gang“ an. Und auch Bianca und Matthias schauen den Film „Die Unfassbaren“ zu Ende. Er ist wirklich gut und beinhaltet überraschende Wendungen. Gegen 16:30 Uhr gibt es dann etwas zu Trinken und kurz danach kommt das Essen. Da die Kinder ein Kindermenü bekommen, erhalten sie ihr Essen als Erstes. Es sind ganz süß gestaltete Boxen mit Tieren drauf. Und das beste ist, dass sich darin Kartoffelecken befinden. Viktoria ist begeistert. Antonia ist in der Zwischenzeit wieder eingeschlafen und Viktoria hofft auf eine zweite Portion. Sicherheitshalber weckt sie Antonia, um zu fragen, ob sie ihr Essen haben darf. Aber wider erwarten möchte sie ihr Essen haben. Auch ihr schmeckt es gut.

Außerdem sind in der Box noch ein Hamburger-Brötchen, Patties, Ketchup, Kekse, Gummibärchen und Apfelsaft enthalten. Nach dem Essen schläft Antonia weiter und Viktoria guckt ihre Filme („Pets 2“ und „Happy Feet 2“) und spielt „Tarzan Rescue Run“.

Jetzt bekommen wir unser Essen. Zur Auswahl stehen Reis mit Hühnchen und Nudeln mit Gemüsesoße. Die Flugbegleiter haben allerdings ein seltsames Vorgehen bei der Essensausgabe. Und so bekommen wir als letztes unser Essen. Als wir endlich an der Reihe sind, gibt es für Bianca leider nur noch Nudeln. Aber diese sind ganz lecker. Dazu gibt es Salat, Brötchen und Käse. Matthias konnte als letzter noch das Hühnchen wählen, was ebenfalls ganz gut geschmeckt hat.

Nach dem Essen schreibt Bianca den Reisebericht und Matthias schaut den Film „Ein riskanter Plan“. Gegen 22:00 Uhr gibt es noch einmal einen Snack. Dieses Mal gibt es ein belegtes Brot mit Käse, was aber nicht wirklich schmeckt. Das Kindermenü ist eigentlich genau das gleiche, nur dass es statt eines Brotes ein Brötchen gibt. Viktoria probiert einen kleinen Biss, aber auch ihr schmeckt es nicht. Und Antonia verschläft natürlich wieder einmal den Snack. Bianca schaut auch den Film „Ein riskanter Plan“, der aber eher mittelmäßig ist.

Die restlichen fünf Stunden vergehen zähflüssig. Wir schlafen noch ein wenig und hören Musik, schauen Filme und Viktoria macht Spiele. Als es ihnen irgendwann zu langweilig wird, packen sie das Geschenk von Omi aus.

Kurz vor der Landung bekommen wir dann noch die Zollerklärung, die wir ausfüllen müssen. Und 90 Minuten vor der Landung gibt es Frühstück. Es gibt ein warmes Panini mit Tomaten-Käse Füllung. Die Kinder bekommen dazu Gummibärchen, Kekse, Apfel-Karamell-Joghurt und eine Mandarine. Viktoria isst davon nur die Gummibärchen, den Rest bekommt Matthias. Und Antonia schläft natürlich. Wir Erwachsenen bekommen auch einen Joghurt dazu und einen Nudelsalat mit Äpfeln. Insgesamt eine seltsame Kombination.

Gegen 17:45 Uhr fliegen wir Las Vegas an. Der Landeanflug und die Landung sind etwas ruppig, denn es regnet in Las Vegas. So können wir auch kaum etwas von den schönen roten Steinen sehen, weil der Himmel einfach nur grau ist.

Das Aussteigen aus dem Flugzeug zieht sich wieder hin, aber wir beeilen uns trotzdem, möglichst schnell zur Immigration zu kommen. Die Immigration in Las Vegas kennen wir noch nicht, denn wir sind sonst immer auf anderen Flughäfen zwischengelandet. Und zum Glück ist es hier auch nicht so voll. Wir stellen uns an und suchen unsere Dokumente zusammen. Nach etwa 15 Minuten sind wir dann an der Reihe. Wir geben dem Officer unsere Pässe. Dann kommen die üblichen Fragen, warum wir denn hier sind, was wir uns alles anschauen, wie lange wir bleiben usw. und er möchte auch wissen, welchen Beruf wir ausüben. Auch das Zolldokument möchte er sehen. Die Gesundheitserklärung und die Impfzertifikate interessieren ihn dagegen gar nicht.

Anschließend müssen wir Erwachsenen noch die Finger scannen. Bei den Kindern wird das noch nicht gemacht. Dann bekommen wir unsere Stempel und können zum Gepäckband gehen. Unsere Koffer und auch die Kühlbox sind schon da. Und auch die Kindersitze haben ihren Weg hierher gefunden. Schnell gehen wir zum Zoll. Wir hatten ja angekreuzt, dass wir Essen dabei haben. Also werden wir noch einmal gefragt, worum es sich denn genau handelt. Wir erklären, dass wir zum Wandern getrocknete Mangos, Apfelringe und Bananenchips dabei haben. Das ist auch vollkommen in Ordnung, nur frisches Obst und Gemüse darf man nicht mitnehmen. Wir geben also unsere Erklärung ab und können zum Ausgang gehen.

Hier suchen wir die Haltestelle für den Shuttlebus zum Rental-Car Center. Sie befindet sich zum Glück gleich am ersten Ausgang. Als wir nach draußen treten, ist es zwar warm, aber es haut uns nicht gleich um. Durch den Regen hat es sich merklich abgekühlt. Es sind jetzt nur 29° C. Kein Verglich zu den 43° C an den Vortagen. Und es kommt uns auch ziemlich schwül vor.

An der Haltestelle ist es schon gut gefüllt. Nach etwa 5 Minuten kommt der Bus und plötzlich kommen von überall Menschen herbeigestürzt. Wir haben beinahe Probleme noch mitzukommen und unser Gepäck abzustellen. Es ist dieses Mal so voll, dass Bianca stehen muss.

Die Fahrt zum Rental-Car Center dauert vielleicht 10 Minuten, aber sie kommen uns lange vor. Wir räumen die Koffer aus dem Bus und laufen zügig zu Alamo. Da wir gelesen hatten, dass es auch hier lange Schlangen geben soll, wollen wir uns beeilen, um möglichst weit vorn in der Schlange zu sei. „Skip the Counter“ hat leider nicht geklappt und so müssen wir uns am Schalter anstellen.

Aber zum Glück ist es auch hier nicht voll. Wir sind die einzigen in der Schlagen. Das Anmieten geht dann auch schnell. Wir müssen noch den Vertrag unterschreiben und können dann zum Parkdeck gehen. Dort werden wir von einer Mitarbeiterin empfangen. Wir dachten eigentlich, dass es hier eine Choiceline gibt, aber die Dame weist uns einen Wagen zu. Wir sind etwas überrascht und auch verärgert, denn wiir hätten uns den Wagen gern selbst ausgesucht. Wir haben jetzt einen schwarzen Nissan Armada und die Kinder wollten eigentlich partout kein schwarzes Auto. Aber Matthias ist ganz glücklich mit der Wahl.

Also verstauen wir das Gepäck und Matthias baut die Kindersitze ein. Die Damen können sich in der Zwischenzeit einen Regenbogen anschauen, denn leider hat es noch nicht aufgehört zu regnen. Sirius hat der Wagen leider nicht, auch wenn wir es insgeheim gehofft hatten. Aber ein Navi ist mit dabei.

Nachdem nun alles eingepackt und eingebaut ist, machen wir uns auf den Weg. Bei der Ausfahrt müssen wir noch einmal den Vertrag vorzeigen und dann geht es los. Wir machen uns auf die etwa zweistündige Fahrt nach St. George. Wir fahren auf die I-15 und können eine ersten Blick auf die Casinos werfen. Die Kinder sind begeistert. Insbesondere das „New York, New York“ gefällt ihnen , weil es hier eine Achterbahn gibt.

Mittlerweile ist es 19:50 Uhr (PDT) und es wird dunkel. So hatten wir uns das nicht vorgestellt, denn eigentlich sollten wir ja um 14:00 Uhr landen. Dann wären wir noch schön im Hellen gefahren. Auf der Fahrt wird Matthias zunehmend müde. Bianca ist etwas verärgert, denn eigentlich sollte Matthias im Flugzeug schlafen, um fit zu sein, was er jedoch nicht gemacht hat.

Nach etwa einer Stunde halten wir bei Mesquite an, um bei McDonalds eine Cola für Matthias zu kaufen. Als wir auf den Parkplatz fahren, werden jedoch die Kinder wach. Sie möchten auch etwas essen und so geht Matthias mit Antonia zu McDonalds während Bianca draußen bei Viktoria bleibt, die inzwischen wieder eingeschlafen ist.

Die beiden bringen Cola, Cheeseburger und Pommes mit. Nachdem sich Matthias im Auto ein wenig gestärkt hat, geht es dann auf die restlichen Kilometer. Von der schönen Virgin River Gorge, durch die wir fahren, können wir im Dunkeln leider nichts sehen, aber wir kommen hier ja zum Glück noch einmal vorbei.

Gegen 23:20 Uhr (MDT) erreichen wir endlich unser Motel. Wir gehen alle hinein und besorgen die Zimmerkarten. Anschließend holen wir das Gepäck aus dem Auto und gehen nach oben. Das Zimmer ist wirklich groß. Es hat neben den zwei Queensize-Betten noch eine Couchecke.

Leider müssen wir alle Koffer aus dem Auto holen, da wir die Kleidung auf die drei Koffer verteilt haben. Für den Fall, dass einer verloren geht. Und so müssen wir jetzt unsere Sachen für die heutige Nacht zusammensuchen.

Viktoria ist todmüde und geht gleich ins Bett. Aber auch die anderen gehen gegen 24:00 Uhr schlafen. Immerhin sind wir jetzt seit 30 Stunden auf den Beinen. Bianca schreibt noch den Reisebericht. Aber auch bei ihr ist dann um 1:00 Uhr Schluss.

Der erste Tag in Daten:

Datum
14.07.2022
Uhrzeit Berlin/Amsterdam: Central Europe Summer Time (CEST = UTC+2h)
Uhrzeit Las Vegas, Nevada: Pacific Daylight Time (PDT = UTC-7h)
Uhrzeit St. George, Utah: Mountain Daylight Time (MDT = UTC-6h)

ESTA (elektronische Reisegenehmigung für visumfreie Einreise)
Für die Bearbeitung der ESTA-Anträge fallen pro Person USD 21,00 (EUR 20,67) an.

Flug
Flug KLM KL1822, Boeing 737-800, Sitzplätze 22A-22D
Flug KLM KL635, Boeing 787-9, Sitzplätze 39G, 39H, 39J, 39K
Flugpreis (Hin- und Rückflug) pro Person: EUR 808,54 (Erwachsene) und EUR 703,54 (Kinder)
gebucht über klm.de

Mietwagen
Nissan Armada (Alamo, Fullsize-SUV - Code: FFAR) gebucht über usareisen.de : EUR 2.874,92 (22 Tage)
insgesamt gefahrene Meilen: x.xxx (x.xxx km),
Benzinverbrauch insgesamt: xxx,xx Gallonen (xxx,x Liter), xx,x Meilen/Gallone (xx,x Liter/100 km),
Durchschnittlicher Preis: x,xxxx USD/G (0,xxx EUR/Liter)

Übernachtung
Comfort Suites St George - University Area , St. George (gebucht über choicehotels.com )
Preis pro Nacht (2 Queen): USD 114,71 = EUR xxx,xx

Sonstige Ausgaben
xxx

Entfernung
xx Meilen

Zurück zum Reiseplan - Tag 2

zurück zur Urlaubsseite