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Tag 2: Snow Canyon S.P., Cedar Breaks N.M. - Lehi

Um 4:00 Uhr nachts wacht Bianca auf. Es ist richtig warm im Zimmer. Da haben wir die Temperatur mit 80° F wohl ein bisschen zu hoch eingestellt. Aber es war gestern so eiskalt, als wir ins Zimmer kamen. Bianca steht auf und dreht die Temperatur runter. Aber dadurch springt die Klimaanlage an und Matthias und Antonia werden auch wach. Wir gehen aber alle noch einmal ins Bett zurück und schlafen noch für 2 Stunden.

Um 6:00 Uhr klingelt dann der Wecker. Wir sind sofort wach und gehen ins Bad. Nach kurzer Zeit kommt dann auch Viktoria. Sie hat auch ausgeschlafen und möchte jetzt ihren Reisebericht schreiben. Wir machen ihr also Licht im Zimmer an, was dann natürlich auch Antonia weckt. Aber wir wollten die Kinder sowieso spätestens um 7:00 Uhr wecken.

Die beiden ziehen sich ohne zu murren an und cremen sich mit Sonnencreme ein. Schließlich sollen es heute 39° C werden. Während sich die Kinder fertig machen, fangen wir schon einmal an, die Koffer wieder einzupacken. Wir mussten uns heute aus drei Koffern alles zusammensuchen.

Um 7:30 Uhr sind wir dann soweit, dass wir zum Frühstück gehen können. Wir fahren hinunter in die Lobby. Dort ist es relativ leer, es sind nur wenige Tische besetzt. Wir stellen uns zwei Tische zusammen, denn hier gibt es nur Zweiertische. Anschließend gehen wir in den Raum mit dem Buffet. Es ist das typische Motel Buffet. Es gibt Kaffee, Saft, Toast, Bagels, Marmelade, Creamcheese und Cerealien. Und natürlich gibt es auch etwas warmes, nämlich Rührei, Würstchen und Waffeln.

Antonia macht sich erst einmal Waffeln, während wir uns Toast und Bagels toasten. Das Essen ist nichts Besonderes, aber wir haben ja noch nichts anderes und wir werden satt. Viktoria freut sich, dass es hier auch Branflakes gibt. Die haben wir bei uns zu Hause schon lange nicht mehr gefunden. Also nimmt sie sich zwei Schüsseln.

Um 8:15 Uhr sind wir fertig und gehen wieder in unser Zimmer. Wir packen die Koffer zu Ende, während die Kinder zur Eismaschine gehen, um die Kühlbox zu befühlen. Wir haben zwar noch nicht wirklich etwas, was wir hineinstellen können, aber wir wollen gleich noch zum Walmart fahren.

Wir bringen unser Gepäck zum Auto, machen ein Foto von unserem Motel und können dann auschecken. Es ist jetzt schon 8:30 Uhr, als wir uns auf den Weg zum Walmart-Supercenter machen. Wir fahren zu dem Walmart, zu dem wir bisher immer gefahren sind. Jetzt wollen wir allerdings nur ein paar Sachen kaufen, die wir für unterwegs zum Wandern benötigen.

Im Walmart starten wir wie immer beim Obst und Gemüse. Die Kinder möchten allerdings nichts davon haben. Da sich hier auch gleich die Deli Abteilung befindet, schauen wir dort auch vorbei. Aber leider sind wir zu früh, denn die Sachen werden dort erst ab 10:00 Uhr vorbereitet. Viktoria ist natürlich sehr traurig, dass es ihre geliebten Kartoffelecken nicht gibt.

Also gehen wir weiter zu den Getränken und kaufen Dosen mit Cola und Coke Zero für uns, Wasser für Viktoria und Soda Water für Antonia. Dann finden noch Cinnamon Raisin Bagels und Zimtschnecken den Weg in unseren Wagen. Wir schauen noch nach Schuluniformen, aber leider gibt es nichts. Wir sind auch hier zu früh dran.

Bei Walmart gibt es jetzt nur noch Kassen zum Selbstscannen und am Anfang haben wir ein paar Probleme beim Bezahlen. Aber Matthias hat zum Glück genügend Kreditkarten dabei. Mit den Einkäufen geht es dann raus zum Auto, wo wir alles verstauen.

Um 9:45 Uhr können wir uns dann endlich auf den Weg zu unserem ersten Ziel machen. Die Kinder haben sich gewünscht, in den Snow Canyon S.P. zu gehen. Also fahren wir dorthin, da wir den Park auch sehr schön finden.

Um 10:15 Uhr erreichen wir den Parkeingang. Wir halten an einem Parkplatz und laufen zum Parkschild, um dort ein Foto zu machen. Dann geht es weiter zum Parkeingang. Dort wollen wir den Annual Utah State Park Pass kaufen. Dieser soll laut unseren Recherchen $ 100 kosten. Und da wir vor haben, einige State Parks zu besuchen, könnte er sich für uns lohnen. Allerdings meint die Dame am Eingang, dass der Pass $ 150 kosten würde. Die $ 100 seien nur für Utah Residents. Das hatten wir im Internet jetzt nicht so gelesen. Aber das ist uns dann etwas zu viel. Und so kaufen wir nur den Tagespass, der mit $ 15 auch nicht ganz billig ist.

Wir fahren in den Park hinein und er ist wirklich wunderschön. Es gibt rote und weiße Berge und dazwischen schwarze Lavasteine. Unser erster Halt ist der Jenny‘s Canyon. Es steht noch ein weiteres Auto auf dem Parkplatz als wir ankommen. Noch ist es hier zum Glück nicht überlaufen. Wir wechseln also unsere Schuhe und ziehen jetzt Wanderschuhe an. Außerdem packen wir unsere Rucksäcke.

Um 10:30 Uhr laufen wir los. Der Weg ist nicht weit, man kann den Eingang zum Canyon von der Straße aus sehen. Vor einigen Jahren war der Weg für die Kinder nur mit großer Überredung zu schaffen. Heute ist es überhaupt kein Problem und 10 Minuten später sind wir am Eingang.

Der Canyon ist nur klein, aber er ist sehr schön. Er leuchtet in allen möglichen Rottönen. Wir machen Fotos und die Kinder fangen an zu Klettern. Es gibt hier Löcher und Absätze, auf die man hinaufklettern kann.

Als die nächste Familie in den Canyon kommt, machen wir uns auf den Rückweg. Wir klettern noch die Felsen zu einem Aussichtspunkt hinauf. Von dort haben wir einen schönen Blick auf die roten Felsen. Die Kinder haben auch ihre Junior Ranger Hefte dabei und lösen ein paar Aufgaben, insbesondere das Bingo.

Auf dem Weg zurück zum Auto kommen uns etliche Gruppen entgegen. Es wird jetzt richtig voll und wir sind froh, dass wir so früh dran waren und den Canyon für uns allein hatten. Der Parkplatz ist jetzt auch richtig voll.

Eigentlich wollten wir jetzt noch zu den Sanddünen bzw. den versteinerten Sanddünen. Aber es ist so warm, dass wir es uns anders überlegen. So richtig sind wir an die Wärme noch nicht gewöhnt. Also fahren wir erst einmal zur Ranger Station. Diese befindet sich direkt am Campingplatz. Wir suchen uns einen Parkplatz und anschließend einen überdachten Campingtisch, an dem die Mädchen ihre restlichen Aufgaben lösen.

Danach gehen wir in die Ranger Station. Hier ist es gerade relativ voll und die Kinder wollen ihre Hefte nicht vor anderen Leuten vorlegen. Also gehen wir noch einmal kurz nach draußen. Hier gibt es Schaukelstühle, in die wir uns setzen und die Landschaft genießen.

Als es endlich leer ist, gehen wir wieder hinein und die Kinder zeigen der Rangerin ihre Hefte. Alle Aufgaben sind gelöst, nur bei einer Antwort muß die Rangerin helfen. Das Heft ist zur Zufriedenheit gelöst und die Kinder bekommen ihr Junior Ranger Abzeichen. Das erste von einem Utah State Park. Es sieht auch sehr schön aus. Es hat die Form eines Sheriffsterns und das Bild einer Schildkröte in der Mitte.

Wir gehen wieder nach draußen und machen noch ein paar Fotos. Dann entdecken wir einen kleinen Spielplatz, zu dem wir noch gehen. Hier gibt es einige Holzschildkröten und ein Spinnennetz, in dem die beiden klettern.

Wir machen uns dann auf den Weg zur nächsten Wanderung. Hierzu müssen wir wieder aus dem Park hinaus fahren. Also fahren wir die Parkstraße entlang und machen ein paar Fotos. Als wir den Park verlassen haben, wollen wir eigentlich noch ein Foto mit den Junior Rangern am Parkschild machen, aber leider ist es auf dieser Seite abgebaut. Also fahren wir weiter und biegen an der UT-18 nach links ab.

Nach wenigen hundert Metern fahren wir wieder von der Straße hinunter zum Parkplatz am Whiterocks Trail. Dieser ist ganz leer, wir sind die einzigen, die jetzt hier stehen. Mittlerweile ist es 12:00 Uhr und es ist ziemlich heiß. Wir packen unsere Rucksäcke und stecken ausreichend Wasser und unser getrocknetes Obst ein. Dann machen wir noch schnell ein Foto der beiden Junior Ranger mit den roten und weißen Felsen im Hintergrund.

Dann machen wir uns auf den Weg. Wir müssen einen sandigen Weg laufen, was ziemlich anstrengend ist. Aber der Weg führt an Lavasteinen vorbei, was zusammen mit dem roten Sand und den weißen Felsen im Hintergrund sehr schön aussieht.

Unter einem Baum machen wir im Schatten eine kurze Trinkpause, aber dann geht es auch schon wieder weiter. Nach ca. 10 Minuten erreichen wir die weißen Felsen. Dies kommt uns sehr schnell vor. Auch hier haben wir sonst mit den Kindern länger gebraucht.

Von jetzt an geht unser Weg über die weißen Felsen hinauf. Die Kinder wollen vorangehen und den Weg für uns finden. Unser Baum, unter dem wir die letzten Jahre immer gesessen haben, ist schon von weitem zu sehen. Wir klettern also bis ganz nach oben und gehen zu dem Baum. Allerdings scheint jetzt eine ungünstige Zeit zu sein, denn es ist kaum Schatten unter dem kleinen Baum.

Die Kinder wollen sich eigentlich einen anderen Schattenplatz suchen, aber als sich Bianca trotzdem unter den Baum setzt, weil man von ihr eine schöne Sicht hat, wollen die beiden auf einmal auch hier sitzen. Antonia findet noch einen geeigneten Platz, aber Viktoria muss sich ziemlich dazwischen quetschen und auf kleinen Sträuchern sitzen.

Sie mault, dass das picksig sei und zieht beleidigt davon. Bianca und Antonia erholen sich noch ein bisschen und wollen dann zu den White Rocks hochklettern. Das haben wir die letzten Jahre schon ein paar Mal probiert, aber bisher noch nicht geschafft.

Als die beiden ein kleines Plateau erreicht haben, ruft Matthias auf einmal und fragt, ob Bianca die Pinzette dabei hat. Viktoria hat sich wohl lauter kleine Stacheln an den Sträuchern eingerissen.

Also klettern Antonia und Bianca wieder zurück und gehen zu Viktoria. Diese sitzt unter einem anderen Baum und weint. Die kleinen Stacheln sitzen auf ihrer Hand, zwischen ihren Fingern und im Oberschenkel. Wir haben Probleme die Stacheln zu sehen, aber für Antonia sind sie gut sichtbar. Und so übernimmt Antonia die Aufgabe, die Stacheln mit der Pinzette rauszuziehen.

Nach etwa 10 Minuten sind alle Stacheln entfernt und Viktoria geht es wieder besser. Sie möchte sogar mitkommen und die White Rocks hochklettern. Bevor es losgeht, trinken wir aber noch etwas und die Mädels stärken sich mit getrockneten Mangos und Bananenchips.

Da es jetzt doch sehr heiß ist und Bianca das Gefühl hatte, gleich einen Hitzeschlag zu bekommen, kippen wir uns noch ein bisschen Wasser über den Kopf und das T-Shirt. Dann geht es los. Am Anfang kommen wir ganz gut voran. Aber je weiter wir kommen, desto anstrengender wird es. Es wird immer steiler. Wir laufen zwar langsam, kommen aber doch recht schnell außer Atem. Also machen wir immer wieder eine Trinkpause.

Irgendwann wird es den Kindern aber zu steil und sie wollen nicht mehr weiter. Sie haben Angst, dass sie sich irgendwann nicht mehr hinunter trauen. Also drehen wir lieber wieder um, wir wollen nichts riskieren.

Wir gehen daher wieder zurück Richtung Parkplatz, denn wir wollen heute noch in einen anderen Park gehen. Es geht also die weißen Felsen wieder hinunter, was auch sehr gut klappt. Unten angekommen müssen wir dann wieder den Sandweg laufen, was uns jetzt sehr anstrengend vorkommt. Auf dem ganzen Weg gibt es aber nur einen Schattenplatz.

Wir sind froh, als wir den Baum erreichen, unter dem wir eine Pause machen können. Wir trinken etwas und die Kinder essen noch einmal Trockenobst. Irgendwie ist uns allen nicht ganz wohl. Uns ist schwindlig und wir haben ein bisschen Kopfschmerzen. Die Anstrengung war wohl ein bisschen zu groß. Wir freuen uns nur noch aufs Auto und die Klimaanlage.

Die restlichen Meter ziehen sich ganz schön, aber dann haben wir es geschafft. Bevor wir ins Auto steigen könne, müssen wir erst einmal die Türen aufreißen, so heiß ist es hier drinnen. Wir trinken etwas Kaltes aus der Kühlbox. Es sind jetzt 98° F, also knapp 37° C.

Jetzt ist es bereits 14:00 Uhr. Daher machen wir uns schnell auf den Weg. Wir fahren die Interstate 15 nach Norden Richtung Salt Lake City. In Cedar City biegen wir auf die UT-14 ab. Jetzt fahren wir eine wirklich schöne Straße entlang, die zwischen Bergen hindurchführt. Diese sind teilweise orange, rot und weiß.

Nach 29 km biegen wir ab in Richtung Cedar Breaks N.M. Die Straße führt den Berg hinauf und die Temperaturen sinken stetig. Zwischenzeitlich sind es nur 66° F (20° C).

Um 15:45 Uhr erreichen wir dann endlich den Eingang zum Park. Dort machen wir erst einmal ein Foto vom Parkschild. Danach geht es zur Ranger Station. Dort kaufen wir den Annual Park Pass. Mit diesem können wir ein ganzes Jahr in alle vom NPS verwalteten Parks gehen. Der Pass kostet unverändert $ 80, was wirklich günstig ist. Müssten wir überall, wo wir hingehen, den Tagespreis bezahlen, würden wir auf einen wesentlich höheren Betrag kommen.

Wir erzählen der Rangerin auch, dass die Mädchen die Junior Ranger Hefte haben und fragen, ob wir sie hier wieder abgeben können, was sie bejaht. Sie gibt uns auch ein weiteres kleines Heft. Offenbar sehen die Junior Ranger Hefte jetzt anders aus und die Kinder wollen freiwillig beide machen.

Wir setzen uns also vor die Ranger Station und lösen die Aufgaben aus dem kleinen Heft. Allerdings können wir nicht alle Aufgaben hier erledigen, denn es muss auch eine Wanderung gemacht werden. Für das andere Heft müssen wir ein Bingo lösen. Also steigen wir ins Auto und fahren in den Park hinein.

Leider ist der erste Aussichtspunkt Point Supreme Overlook gesperrt, da hier gebaut wird. Das ist sehr schade, denn dieser Aussichtspunkt ist der schönste des ganzen Parks. Also fahren wir weiter und halten am Sunset View Overlook. Wir machen Fotos und können ein paar Dinge vom Bingo abstreichen. Als es uns zu voll wird, steigen wir ins Auto und fahren weiter.

Der nächste Halt ist der Chessmen Ridge Overlook. Auch hier steigen wir aus, um Fotos zu machen und Aufgaben zu lösen.

Nachdem wir alle Aussichtspunkte gesehen haben, fahren wir zurück, um am Campground zu parken. Von hier aus wollen wir unsere Wanderung starten. Wir packen die Rucksäcke und die Kinder finden hier noch einige Pflanzen aus ihrem Bingo.

Als wir ein paar Meter gelaufen sind, fragt Bianca auf einmal, wie spät es eigentlich sei. Schließlich macht das Visitor Center irgendwann zu. Ein Blick auf die Uhr verrät, dass es bereits nach 17:00 Uhr ist. Wir versuchen noch, herauszubekommen, wie lange das Visitor Center auf hat, aber wir haben hier kein Netz. Also entscheiden wir, die Wanderung abzubrechen und zum Auto zurück zu gehen, um schnell zum Visitor Center zu fahren.

Dort kommen wir um 17:15 Uhr an und können schon von Weitem sehen, dass die Flagge nicht mehr weht. Das ist kein gutes Zeichen. Außerdem ist der Parkplatz auch komplett leer. Wir halten kurz am Eingang, aber hier ist ein Schild angehangen, auf dem steht, dass das Visitor Center geschlossen ist.

Die Kinder sind traurig und enttäuscht, dass sie jetzt kein Abzeichen mehr bekommen. Wir versprechen ihnen, dass wir die Hefte einsenden und sie ihr Abzeichen dann nach Hause geschickt bekommen. Das ist natürlich nicht das gleiche, wie es hier vor Ort vom Ranger zu bekommen, aber immerhin war die Arbeit dann nicht umsonst.

Wir fahren anschließend zurück zum Parkplatz am Point Supreme Overlook und laufen ein Stück auf dem South Rim Trail in Richtung Spectre Point Overlook um wenigstens einen ähnlichen Blick auf die Felsformationen des des Amphitheaters zu erhaschen, wie vom Point Supreme Overlook aus. Wir machen ein paar Fotos, laufen zum Auto zurück und fahren dann aus dem Park hinaus. Jetzt machen wir uns auf den Weg zu unserer heutigen Unterkunft in Lehi. Von hier sind es noch 3,5 Stunden und wir werden wahrscheinlich erst um 21:00 Uhr ankommen.

Wir fahren wieder auf die Interstate 15 nach Norden in Richtung Salt Lake City. Es geht jetzt ca. 330 km nur geradeaus. Die Landschaft ist jetzt ziemlich öde. Die schönen roten Berge sind vorbei und es ist nur noch plattes Land zu sehen. Wir hören während der Fahrt Musik, aber da überhaupt nichts spannendes mehr kommt, wird Matthias ziemlich müde. Er gähnt die ganze Zeit, während Bianca topfit ist. Also beschließen wir, an einer Tankstelle zu wechseln. Der Wagen muss sowieso betankt werden, von daher bietet sich das an.

Der Benzinpreis ist auch hier ganz schön gestiegen. Wir bezahlen jetzt $ 5,05 pro Gallone. Das ist zwar im Vergleich zu Deutschland immer noch günstiger, aber fast doppelt so viel wie vor drei Jahren.

Nachdem der Wagen vollgetankt ist, muß sich Bianca erst einmal mit ihm vertraut machen. Aber dann geht es wieder zurück auf die Interstate 15. Nach kurzer Zeit sind die Kinder eingeschlafen. Die Sonne geht auch langsam unter und wir nähern uns dem Großraum von Salt Lake City, wo es auch merklich voller wird.

Wir erreichen Lehi und finden kurze Zeit später unser Unterkunft. Die Gastgeberin hat uns geschrieben, dass sie erst um 22:00 Uhr nach Hause kommt. Aber wir haben Informationen, wie wir in die Wohnung kommen. Nur müssen wir diese erst einmal finden. Wir parken unser Auto vor dem Haus und schauen uns um. Aber dann findet Matthias das Tor, durch das man in den Garten gelangt. Die Wohnung befindet sich im Souterrain.

Wir gehen zunächst ohne Koffer hinein und schauen uns um. Die Wohnung ist hell und toll eingerichtet. Es dominiert türkis, was natürlich ganz besonders Antonia gefällt. Es gibt ein Wohnzimmer mit offener Küche und Essbereich. Außerdem ein Elternschlafzimmer mit Queen Bed und ein Kinderzimmer mit Doppelstockbett. Dann noch ein Bad und einen Zugang zu einem Hauswirtschaftsraum, in dem Waschmaschine und Trockner stehen. Die Gastgeberin hat uns auch einen Teller mit selbsgemachten Brownies hingestellt.

Die Kinder sind begeistert und wir finden es auch sehr schön. Wir holen also das Gepäck aus dem Auto und bringen alles in die Wohnung. Mittlerweile ist es 21:30 Uhr und wir machen uns schnell auf den Weg zum Walmart Supercenter, da wir ansonsten morgen nichts zum Frühstück haben.

Der Weg ist nicht weit. Der Walmart ist nur 10 Minuten entfernt. Im Walmart kaufen wir Toastbrot, Marmelade, Cornflakes, Milch, Saft, Butter usw. Wie immer stehen wir etwas ratlos vor den Regalen, weil die Auswahl einfach so groß ist. Anschließend schauen wir noch nach Eiscreme. Die Kinder entscheiden sich für Ben & Jerry‘s Karamel Sutra Core und Chocolate Chip Cookie Dough Core.

Da wir jetzt Eiscreme kaufen, können wir nicht mehr essen gehen. Also kaufen wir uns noch Pizza. Es gibt eine große Pepperoni Pizza und eine Pizza Margherita. Mit den Einkäufen geht es dann schnell nach Hause. Auch hier sind wir wieder verwundert, wie teuer der Einkauf doch war.

Als wir zu Hause ankommen ist es bereits 22:45 Uhr. Und obwohl es so spät ist, wollen die Kinder noch etwas warmes essen. Wir machen also die Pizzen in den Ofen und räumen in der Zwischenzeit die Koffer aus. Dann sind die Pizzen auch schon fertig und wir können essen. Auf das Eis verzichten wir dann aber doch.

Um 00:00 Uhr gehen die Kinder schlafen. Viktoria hat das Bett oben gewählt, während Antonia lieber in dem etwas größeren Bett unten schläft. Nachdem die Kinder ins Bett gegangen sind, macht Bianca den Abwasch. Matthias ist in der Zwischenzeit auch schon eingeschlafen.

Um 1:00 Uhr geht dann auch Bianca schlafen. Auf das Schreiben des Reiseberichts verzichtet sie. Das macht sie besser morgen. Daher wird der Wecker auf 5:20 Uhr gestellt.


Der zweite Tag in Daten:

Datum
xx.xx.2022
Uhrzeit Utah: Mountain Daylight Time (MDT = UTC-6h)

Übernachtung
Lehi Daylight Basement with friendly doggos , Lehi (gebucht über airbnb.com )
Preis pro Nacht (Einlieger-Wohnung, 2 Schlafzimmer, 3 Betten): USD xxx,xx = EUR 121,29

Eintritt
Snow Canyon S.P. (USD 15,00 = EUR xx,xx)
America the Beautiful (Annual Pass) (USD 80,00 = EUR xx,xx)
Cedar Breaks N.M. (ab 16 Jahre USD 10,00 p.P. - im Annual Pass enthalten)

Sonstige Ausgaben
Walmart in Lehi: USD xx,xx = EUR xx,xx

Entfernung
xxx Meilen

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