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Tag 20: Joshua Tree N.P. - Las Vegas

Auch heute haben wir mal wieder bis 6:00 Uhr geschlafen. Wir sind mittlerweile ganz schön geschafft und daher bleiben wir noch ein bisschen liegen, bis wir endgültig aufstehen. Wir gehen ins Bad und machen uns fertig. Anschließend packen wir unseren Koffer und wecken die Kinder. Auch sie sind müde und brauchen ein bisschen, bis sie in Trapp kommen.

Um 8:00 Uhr sind wir dann alle soweit, dass wir zum Frühstück gehen können. Der Frühstücksraum ist ziemlich groß und auch ziemlich leer. Es gibt eine ganz gute Auswahl. Wir nehmen Toasties mit Cream Cheese, Toast mit Marmelade und Bran Flakes. Aber es gibt auch frisches Obst, nämlich geschnittene Melone. Leider gibt es aber keinen Vanille Joghurt. Antonia ist etwas enttäuscht und so fragen wir eine Mitarbeiterin, die hier arbeitet, ob es Vanille Joghurt gibt. Sie schaut noch einmal im Kühlschrank nach, aber da haben wir ja ebenfalls nachgesehen. Sie entschuldigt sich vielmals und wir gehen wieder zum Tisch zurück. Nach einiger Zeit kommt sie zu unserem Tisch und bringt uns zwei Joghurts. Diese hat sie noch im Vorratsraum gefunden. Wir bedanken uns und Antonia ist glücklich.

Gegen 9:00 Uhr gehen wir zurück auf unser Zimmer. Wir packen die restlichen Sachen zusammen und gehen langsam zum Auto. Leider gibt es hier keine Eismaschine. Da wir eine Küche im Zimmer hatten, gab es auch ein Eisfach, in dem man sich Eiswürfel machen konnte. Aber diese reichen natürlich nicht für unsere Kühlbox. Daher werden wir uns einen Sack mit Eiswürfeln im Supermarkt kaufen. Gegen 10:00 Uhr checken wir aus und verlassen das Hotel.

Unser erster Weg führt uns zur Tankstelle, denn heute fahren wir ziemlich lange durch die Wüste und da wollen wir einen vollen Tank haben.

Danach geht es zum Walmart Supercenter in Palm Springs. Da es jetzt schon so spät ist, hat die Deli Theke bereits auf. Wir nehmen zwei kleine Portionen Kartoffelecken, zwei kleine Portionen Mozzarella Sticks und eine kleine Portion Jalapeño Poppers. Die Dame an der Theke fragt uns, ob sie uns statt der zwei kleinen Portionen auch eine große Portion geben könnte. Theoretisch würden wir das auch nehmen. Aber komischerweise ist eine große Portion drei Mal so teuer wie eine kleine Portion, obwohl nur das doppelte drin ist. Also erzählen wir ihr, dass es Streit gibt, wenn die Kinder sich eine große Portion teilen müssen. Und das versteht sie.

Wir packen auch noch Orangensaft, Sprudelwasser, Tomaten, Pflaumen, Coke Zero und Bran Flakes ein. Als wir mit unseren Einkäufen am Auto ankommen und alles verstauen, merken wir, dass wir die Eiswürfel vergessen haben. Also gehen Matthias und Viktoria noch einmal zurück, um einen Sack zu kaufen.

Nachdem das auch erledigt ist, können wir endlich losfahren. Mittlerweile ist es bereits 11:20 Uhr und es ist ziemlich heiß. Bis zum Joshua Tree N.P. sind es ca. 50 Minuten Fahrt. Wir wollen vom Süden aus in den Park hinein fahren.

Auf dem Weg essen wir unsere Snacks von der Deli Theke. Da sie gerade ganz frisch zubereitet wurden, sind sie richtig lecker. Nach etwa 30 minütiger Fahrt kommen wir an dem Ort Coachella vorbei. Dieser ist ja bekannt durch sein gleichnamiges Festival.

Eine halbe Stunde später erreichen wir den Joshua Tree N.P. Unser erster Halt ist das Cottonwood Visitor Center. Dieses ist recht klein, aber wir halten trotzdem an. Als wir aussteigen, schlägt uns eine extreme Hitze entgegen. Wir gehen ins Visitor Center hinein und zeigen dort unseren National Park Pass vor. Dann fragen wir nach den Junior Ranger Heften, denn diese konnten wir nicht schon vorher ausdrucken. Wir schauen uns noch ein wenig im Visitor Center um und die Kinder versuchen die ersten Aufgaben zu lösen. Aber es gibt hier keine richtige Ausstellung. Das Ganze ist mehr ein Souvenirshop. Und man kann sich von den Rangern natürlich noch Informationen holen.

Wir holen uns noch eine Karte vom Park und die Rangerin warnt uns davor, heute irgendwelche Wanderungen zu machen. Dafür sei es viel zu heiß. Das sehen die Kinder genauso. Wir hatten allerdings zwei Wanderungen geplant. Mal schauen, was wir davon tatsächlich machen.

Wir verlassen das Visitor Center wieder und fahren die Parkstraße in nördlicher Richtung weiter in den Park hinein. Den ersten kurzen Halt machen wir am Ocotillo Patch. Hier machen wir ein paar Fotos von den seltsamen Pflanzen. Diese erreichen eine Wuchshöhe von 2 bis 9 Metern. Fast das ganze Jahr erscheint die Pflanze wie eine Ansammlung abgestorbener Zweige. Bei Regen kommen aber schnell kleine Blätter. Heute sehen die Ocotillos aber ziemlich trocken aus.

Es weht ein ziemlich warmer Wind, der unangenehm ist. Also steigen wir schnell wieder ins klimatisierte Auto und fahren weiter. Nach nur kurzer Fahrt erreichen wir den Cholla Cactus Garden. Auch hier halten wir an. Wir laufen den Weg etwas in den Kaktus Garten hinein, bis die Absperrungen aufhören und wir besser Fotos machen können.

Die Cholla Kakteen wachsen baumförmig mit reich verzweigten Ästen. Sie erreichen eine Wuchshöhe von 1 bis 3 Metern. Die einzelnen Triebe sind völlig in Dornen eingehüllt. Am Anfang sind die Triebe graugrün, später werden sie schwarz, was natürlich nicht mehr ganz so schön aussieht. Durch die vielen Dornen sieht der Kaktus richtig flauschig aus, weshalb er auch gern Teddy Bear Cholla genannt wird. Eine weitere Eigenschaft der Kakteen ist, dass die Triebe mit den Dornen bei Berührung leicht abfallen. Deshalb heißt er auch Jumping Cholla.

Mittlerweile ist es 14:00 Uhr. Bevor wir jetzt weiter durch den Park fahren und eventuell irgendwelche Wanderungen unternehmen, fahren wir erst einmal in das andere Visitor Center am nördlichen Ende. Dort wollen wir die Junior Ranger Hefte vorzeigen und ein Abzeichen abholen, bevor das Visitor Center nachher geschlossen ist. Es schließt zwar erst um 17:00 Uhr, aber dann müssen wir uns nicht stressen und ständig auf die Uhr schauen.

Bis zum Visitor Center dauert es von hier etwa 30 Minuten. Wir fahren die Parkstraße in Richtung Norden und schauen uns die Joshua Trees an. Gegen 14:30 Uhr erreichen wir dann das Visitor Center. Hier auf dem Parkplatz stehen auch ein paar Autos. Das Visitor Center ist auch wesentlich größer und moderner.

Als wir das Visitor Center betreten, kommen wir zuerst in den Souvenir Shop. Wir schauen uns ein wenig um, aber es gibt nichts, was uns so richtig gut gefällt. Bianca überlegt kurz, ob sie Samen vom Joshua Tree kauft, aber die würden bei uns sowieso nicht wachsen. Sie wachsen ja nur an ausgewählten Stellen in den USA, nämlich in der Mojave Wüste. Also lassen wir es lieber.

Nachdem wir uns hier umgeschaut haben, gehen wir noch in die Ausstellung. Der Raum ist richtig groß, aber die Ausstellung spricht uns nicht wirklich an. Es gibt nur viele Tafeln und Text, aber keine Ausstellungsstücke und nichts zum Anfassen oder Ausprobieren.

Als es im Souvenirshop etwas leerer geworden ist, gehen wir zurück. Hier ist auch der Tisch, an dem die Ranger stehen. Wir gehen zu einer Rangerin und zeigen ihr die Hefte. Sie schaut sie sich kurz an und gibt den Kindern dann die Abzeichen. Anschließend werden sie dann vereidigt.

Während wir noch kurz mit den Rangern reden und sie uns auch wieder sagen, dass es heute zu warm zum Wandern ist, schauen die Kinder sich noch kurz im Souvenirshop um. Und sie stempeln auch noch ihre Junior Ranger Hefte. Danach verabschieden wir uns und gehen raus auf den Parkplatz. Hinter dem Visitor Center gibt es noch einen Wasserspender. Also füllen wir hier gleich noch unsere Wasserflaschen auf. Danach geht es dann zum Auto.

Wir fahren zurück in den Joshua Tree N.P. und halten am Schild an. Hier wollen wir ein Foto von den beiden Junior Ranger machen. Als wir aussteigen und die Kinder ihr Abzeichen und ihr Heft holen wollen, merkt Viktoria, dass ihr Heft nicht da ist. Wir schauen überall nach, aber es ist nicht aufzufinden. Wahrscheinlich haben wir es im Visitor Center liegen lassen.

Also steigen wir wieder ins Auto und fahren die 20 Meilen zurück nach Joshua Tree zum Visitor Center. Die beiden Rangerinnen erkennen uns natürlich wieder und fragen, ob etwas passiert ist. Wir sagen ihnen, dass wir unser Junior Ranger Heft vermissen und ob sie es gefunden hätten. Das haben sie nicht, aber Viktoria findet es sofort auf einem Tisch im Souvenirshop. Wir sind froh, dass es noch da ist. Wir verabschieden uns ein weiteres Mal und gehen zurück zum Auto.

Jetzt geht es die 20 Meilen wieder zurück zum Schild. Dieses Mal haben wir alle Sachen vollständig, so dass wir das Foto der beiden Junior Ranger machen können.

Als wir wieder ins Auto steigen, schauen wir mal auf die Temperaturanzeige im Auto. Diese zeigt 112° F (44,4° C) an. Kein Wunder, dass uns so heiß ist.

Unser nächster Halt ist der Skull Rock. Es gibt hier einen etwas größeren Parkplatz und dieser ist auch relativ voll. Wir steigen kurz aus und gehen auf die andere Straßenseite, um ein Foto von dem interessanten Felsen zu machen. Dieser sieht wirklich aus wie ein Totenkopf.

Da es hier aber ziemlich voll ist und auch einige Deutsche hier sind, haben die Kinder keine Lust zu bleiben. Bei unserem letzten Besuch sind wir hier ziemlich lange auf den Steinen herum geklettert. Aber heute wollen die Kinder lieber ins Auto zurück. Also fahren wir weiter bis zum Jumbo Rocks Campground.

Hier ist es ganz leer. Wir halten an einem Zeltplatz. Da hier nichts los ist, sollte das kein Problem sein, ansonsten ist das Parken hier verboten. Wir steigen aus und klettern die Felsen hinauf. Oben auf einem Plateau gibt es einen großen Felsen und einen einzelnen Baum. Wenn man diese aus der richtigen Perspektive fotografiert, gibt dies ein interessantes Bild. Und dieses wollen wir nachstellen.

Wir machen ein paar Fotos und gehen zurück zum Auto. Der nächste Stopp soll eine Wanderung zu einem kleinen Slot Canyon sein. Dies war bis vor kurzem noch ein Geheimtipp, aber jetzt ist "Hall of Horrors" bereits auf dem offiziellen Parkplan gekennzeichnet. Insofern ist das Auffinden des Parkplatzes kein Problem. Auf dem Weg dorthin kommen wir an einigen schönen und großen Exemplaren des Joshua Trees vorbei. Wir müssen ein paar Mal anhalten, weil Bianca aussteigen und ein Foto machen möchte.

Um 16:30 Uhr kommen wir dann am Parkplatz von "Hall of Horrors" an. Ein paar Autos stehen zwar bereits hier, aber es ist ausreichend Platz. Die Wanderung ist nicht weit und so nehmen wir nur Biancas Bauchtasche und eine Flasche Wasser mit.

Wir folgen dem gekennzeichneten Weg und laufen auf eine große Felsformation zu. Diese umrunden wir und kommen dann zu einer weiteren Felsformation. Hier befinden sich die beiden Slot Canyons. Der Trail hört jetzt auf und wir laufen nur noch durch ein sandiges Flussbett. Da Matthias eine Beschreibung und Fotos für die Wanderung dabei hat, finden wir den Eingang relativ schnell. Und obwohl am Parkplatz weitere Autos standen, sind wir hier jetzt ganz allein.

Es gibt hier zwei kleine Slot Canyons, einen weiten und einen etwas engeren. Wir gehen zunächst in den rechten Canyon. Dies ist der weite Canyon. Am Anfang muss man einen etwas größeren Stein hinunter klettern , der den Eingang verstellt. Als wir dies geschafft haben und unten im Sand stehen, sind wir auch schon im Canyon. Dieser ist nur ein paar Meter lang, aber er sieht sehr schön aus. Am oberen Rand klemmen teilweise noch Steine. Das Licht steht jetzt zwar nicht gerade ideal, aber wir machen natürlich trotzdem ein paar Fotos.

Wir gehen bis zum Ende des Canyons und die Kinder versuchen noch, hier ein bisschen zu klettern. Aber die Wände sind ziemlich steil und stehen auch weit auseinander, so dass sie hier nicht weit kommen.

Danach drehen wir dann wieder um und klettern an dem Stein wieder aus dem Canyon hinaus.

Als wir zu dem Canyon auf der anderen Seite gehen wollen, müssen wir ein bisschen aufpassen. Am Eingang liegt ein altes Stück Holz. Hinter dem Holz steht ein Schild mit rot-weißen Streifen. Darauf ist ein Zettel mit einem Warnhinweis befestigt. Man soll nicht auf das Holzstück treten, da es sich um einen Bienenstock handelt. Antonia, die ganz große Angst vor Insekten hat, möchte erst nicht daran vorbei gehen. Aber wir können keine einzige Biene sehen, und so laufen wir vorsichtig daran vorbei.

Dann gehen wir in den Canyon. Zunächst sieht er auch weit aus. Aber als wir unter einem Busch hindurch gekrochen sind, wird der Canyon immer enger. Wir zwängen uns zwischen den engen Canyonwänden hindurch und klettern am Ende des Canyons nach oben auf eine Felsebene. Hier klettern wir ein bisschen auf den Steinen herum und machen eine kleine Pause.

Wir schauen, ob wir außen um den Canyon herum laufen können. Das sieht am Anfang auch ganz gut aus. Am Ende müssen wir jedoch einen ziemlich steilen Felsen hinunterrutschen und kommen dann am Bienenstock wieder an.

Diese Tour hat Spaß gemacht. Als wir gerade wieder die Felsen in das Flußbett hinunter klettern wollen, kommen uns zwei Männer entgegen. Es sind Deutsche, Vater und Sohn, die sich auch die Slot Canyons anschauen wollen. Wir erklären ihnen noch, wo die beiden Canyons sind. Sie sagen uns, dass sie es ziemlich schwierig fanden, den richtigen Weg zu finden. Offenbar haben sie sich vorher nicht allzu gut informiert. Wir wünschen ihnen noch viel Spaß und verabschieden uns dann.

Als wir wieder im Flussbett sind, sehen wir noch vier Asiaten, die ebenfalls auf der Felsformation herumklettern. Keine Ahnung, ob sie auch den Eingang zu "Hall of Horrors" suchen. Wir gehen jetzt zurück zum Auto. Hier sind wir froh, dass wir wieder im klimatisierten Auto sitzen und kühle Getränke haben.

Eigentlich wollten wir hier im Park noch eine weitere, etwas anspruchsvollere Wanderung unternehmen, nämlich die Wanderung zu "Chasm of Doom". Aber da es jetzt schon 17:30 Uhr ist, es unglaublich heiß ist und wir auch noch eine etwa vierstündige Fahrt vor uns haben, lassen wir das heute ausfallen.

Wir fahren also zurück in den Ort Joshua Tree. Hier kommen wir dann wieder an dem Visitor Center vorbei, in dem wir heute schon zwei Mal waren. Wir fahren die Amboy Road entlang. Es geht gefühlte Stunden durch das Nirgendwo. Ab und zu steht mal ein einzelnes Haus in der Nähe der Straße. Wir fragen uns, wo diese Leute arbeiten. Sie müssen einen ewig langen Weg zur Arbeit oder auch zum Einkaufen haben.

In der Nähe des Amboy Crater biegen wir dann nach rechts auf die alte Route 66 ab. Hier halten wir kurz an, um ein Foto von dem Route 66 Zeichen und dem Roy's Motel & Café zu machen. Da jetzt auch langsam die Sonne untergeht, sieht es auch sehr schön aus.

Das Motel war auch schon in diversen Filmen zu sehen, u.a. in "Hitcher - Der Highway Killer" sowie in dem Musikvideo "The Lost Art of Keeping a Secret" von Queens of the Stone Age.

Nachdem wir unsere Fotos gemacht haben, geht es weiter. Wir fahren jetzt nicht auf die Interstate, sondern biegen in die Mojave N.Pres. ab. Leider kommen wir hier immer nur abends und im Dunkeln vorbei. Wir wollten schon immer mal auf die Kelso Sand Dunes Klettern oder noch einmal den Ring-in-the-Wall Trail laufen. Aber leider wird das heute nichts. Wobei wir bei diesen Temperaturen wahrscheinlich auch nicht auf die Sanddünen geklettert wären.

Also fahren wir jetzt nur die einsamen Straßen im Park entlang. Als die Sonne gegen 19:45 Uhr untergeht, halten wir immer mal wieder an, um Fotos zu machen.

Nach einer Weile tauchen dann auch wieder Joshua Trees auf. Zusammen mit der untergehenden Sonne und dem Mond sieht das sehr schön aus.

Als wir am Visitor Center ankommen, dass natürlich geschlossen hat, halten wir kurz an, um zu schauen, ob die Toiletten geöffnet sind. Eigentlich rechnen wir nicht damit, denn normalerweise werden sie auch abgeschlossen, wenn das Visitor Center schließt. Aber wir haben Glück und sie sind offen. Irgendwie ist das Ganze etwas gruselig, denn es ist dunkel und gefühlt mitten in der Nacht, aber die Toiletten sind hell beleuchtet. Wir gehen vorsichtig hinein, aber wir sind ganz allein hier und alles ist sauber. Als wir die Toiletten verlassen, machen wir aber das Licht aus. Muss ja nicht sein, dass hier die ganze Zeit das Licht brennt.

Bis Las Vegas sind es jetzt noch etwa 60 Minuten Fahrt. Bei Primm überqueren wir dann die Grenze zu Nevada. Eigentlich wollten wir noch bei der Stadt Jean vorbei fahren, um uns die Steingebilde "Seven Magic Mountains" anzuschauen. Aber jetzt ist es schon zu dunkel und wir wollen nur noch zu unserer Unterkunft.

Gegen 21:00 Uhr erreichen wir dann Las Vegas. Auf der Interstate fahren wir an den ganzen Casino Hotels vorbei. Wir können auch das South Point Casino sehen. Hier werden wir heute aber nicht schlafen. Eigentlich hätten wir das gern gemacht, weil uns das Hotel sehr gut gefällt, aber es muss hier irgendein Event geben, was dazu führt, dass die Hotelpreise durch die Decke gegangen sind. Das South Point war uns einfach zu teuer bzw. auch schnell ausgebucht, so dass wir uns eine Unterkunft über AirBnB gesucht haben.

Wir verlassen die Interstate und fahren dann in eher abgelegene Gegenden. Gegen 21:45 Uhr haben wir dann die Adresse erreicht. Wir müssen noch einmal schauen, wie unsere Unterkunft aussieht, bevor wir bei fremden Menschen an der Tür rütteln. Auf den ersten Blick sieht das Haus nicht so einladend aus. Wir lesen noch einmal in der Beschreibung, wie wir ins Haus kommen und öffnen die Tür.

Wenn man die kleine Wohnung betritt, steht man direkt in der Küche. Als wir hinein gehen, sieht Antonia direkt einen großen Käfer an der Wand. Dieser Käfer stellt sich dann Als Kakerlake heraus. Also nehmen wir erst einmal ein Glas und fangen die Kakerlake ein. Bianca bringt sie anschließend weit weg auf die Straße.

Diese Begrüßung war natürlich nicht schön und so schauen wir uns erst einmal um, ob wir noch mehr Kakerlaken oder Käfer sehen. Zum Glück finden wir keine weiteren und wir hoffen, dass die eine nur durch eine Ritze unter der Tür ins Haus gekrabbelt ist und nicht die ganze Familie hier wohnt.

Wir schauen uns weiter um , wobei es hier nicht so viel zu sehen gibt. Neben der kleinen Küche, in der auch ein Sofa und ein Stehtisch mit zwei Barhockern stehen, gibt es noch das Schlafzimmer. Hier stehen zwei Queensize Betten. Außerdem gibt es noch einen großen begehbaren Kleiderschrank und das Bad.

Im Haus ist es ziemlich warm. Im Schlafzimmer gibt es einen Ventilator und eine Klimaanlage und dadurchdurch geht es im Schlafzimmer einigermaßen, aber in der Küche ist es sehr warm. Wir bringen unsere Sachen aus dem Auto ins Haus und verstauen die Koffer im begehbaren Kleiderschrank. Dann verstauen wir die Sachen aus der Kühlbox im Kühlschrank.

Wir sind jetzt ziemlich müde und die Kinder machen sich langsam schlaffertig. Wir versuchen noch Tickets für den morgigen Tag zu buchen. Bei "Las Vegas Mini Grand Prix" gibt es eine kleine Achterbahn. Zuhause haben wir gesehen, dass es Tickets gibt, mit denen man eine Stunde lang alles fahren kann, d.h. die Achterbahn und die Karts. Da wir nicht genau wussten, ob wir es schaffen und ob wir Lust haben, haben wir noch nichts gebucht. Es gibt hier auf der Website ein Angebot, bei dem es Tickets gibt und die Anzahl der teilnehmenden Personen offenbar keine Rolle spielt. Also versuchen wir, dieses Ticket zu buchen. Wir schließen die Buchung zwar ab, bekommen aber komischerweise keine Bestätigungs-Email. Also müssen wir morgen dort vor Ort nachfragen, ob unsere Buchung angekommen ist.

Viktoria macht noch schnell Duolingo und dann gehen wir alle ins Bett. Gegen 24:00 Uhr liegen wir dann alle im Bett. Und auch wenn es hier im Zimmer relativ warm ist, können wir gut einschlafen.


Der 20. Tag in Daten:

Datum
06.08.2024
Uhrzeit Kalifornien/Nevada: Pacific Daylight Time (PDT = UTC-7h)

Eintritt
Joshua Tree N.P. (USD 30,00 - im Annual Pass enthalten)

Übernachtung
Beautiful & Cozy Studio , Las Vegas (gebucht über airbnb.de )
Preis pro Nacht (Apartment): EUR 105,78

Sonstige Ausgaben
Walmart, Palm Desert: USD 38,41 = EUR 35,31
Walmart, Palm Desert: USD 1,81 = EUR 1,66
Tanken bei Flying, Thousand Palms: USD 83,70 = EUR 76,94 (20,931 G à 3,999 USD/G)

Entfernung
343 Meilen gefahren
14.599 Schritte gelaufen

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