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Tag 19: SeaWorld - Palm Springs
Diese Nacht haben wir ganz gut geschlafen. Aber vielleicht lag es auch nur daran, dass wir gestern so lange auf den Beinen waren. Um 6:00 Uhr klingelt dann der Wecker und Bianca steht kurz danach auf. Da das Waschbecken mitten im Zimmer ist und sich nicht in einem abgeschlossenen Raum mit Tür befindet, wird Matthias auch wach.
Nach dem Aufstehen wecken wir die Kinder und fangen schon einmal an, unsere Koffer zu packen. Heute verlassen wir San Diego wieder. Wir haben nicht wirklich etwas von der Stadt gesehen, aber das was wir gesehen haben, war nicht sehr schön. Insofern sind wir nicht traurig, dass es weiter geht.
Nachdem die Kinder aufgestanden und angezogen sind, können wir auch ihren Koffer packen und etwas frühstücken. Wir haben eine Kaffeemaschine auf dem Zimmer und unseren Toaster dabei. Also gibt es Toast, Toasties und Cornflakes.
Mittlerweile ist es auch schon 8:30 Uhr und so packen wir die restlichen Sachen in unsere Taschen. Außerdem packen wir die Kühlbox und unsere Rucksäcke. Gegen 9:00 Uhr bringen wir dann alles nach unten zum Auto. Wir gehen noch ein paar Mal zur Rezeption, um unsere Kühlbox mit Eis zu befüllen. Danach checken wir aus und verlassen kurz nach 9:00 Uhr das Hotel.
Wir machen uns jetzt auf den Weg nach SeaWorld. Den gleichen Weg sind wir gestern schon einmal gefahren, aber da war es wesentlich voller. Der Berufsverkehr ist entweder schon durch oder auf unserem Weg nicht vorhanden.
Und so sind wir nach etwa 20 Minuten Fahrt an der Brücke, über die es auf die Halbinsel geht, auf der sich SeaWorld befindet. Von der Interstate aus konnten wir die Achterbahnen bereits sehen. Jetzt fahren wir eine kleine Straße entlang und gefühlt erst einmal am Parkeingang vorbei. Am Ende müssen wir dann wenden und gelangen so auf den Parkplatz. Hier müssen wir die Parkgebühr von USD 32,00 bezahlen.
Obwohl wir uns auf der Zufahrtsstraße zum Park recht einsam vorkamen, ist der Parkplatz gut gefüllt. Wir suchen uns einen Platz und packen unsere Sachen zusammen. Anschließend laufen wir zum Parkeingang. Hier sind auch schon ein paar Schlangen und obwohl es noch nicht 10:00 Uhr ist, werden die Gäste schon in den Park gelassen.
Wir scannen unsere Tickets und gehen ebenfalls hinein. Der Eingang sieht nicht ganz so einladend aus wie letztes Jahr in Orlando, aber es ist trotzdem ganz nett gemacht mit vielen kleineren Becken mit Fischen im Eingangsbereich.
Hier wollen wir uns aber nicht lange aufhalten, sondern erst einmal zu den Achterbahnen gehen. Also biegen wir nach rechts ab. Hier kommen wir allerdings nicht sehr weit, denn hier ist ein Seil gespannt. Und so müssen wir noch bis 10:00 Uhr zum rope drop warten.
Nach etwa 15 Minuten ist es dann so weit. Das Seil fällt und wir können zu den Achterbahnen gehen. Als erstes wollen wir zu "Emperor" gehen, dem Kaiserpinguin. Es ist überhaupt nicht voll und so können wir durch den ganzen Wartebereich bis zur Station durchgehen. Und auch hier ist nichts los, so dass wir uns für die erste Reihe anstellen.
Nachdem die Bahn vor uns gerade abgefertigt ist, meint eine Operatorin zu uns, dass wir mit den Rücksäcken nicht in die Bahn gehen dürfen. Also steigen Matthias und Viktoria in die nächste Bahn ein, während Bianca und Antonia die Rucksäcke nehmen und warten.
Da nur eine Bahn fährt, können die beiden warten und Matthias und Viktoria, wenn sie wieder zurück sind, die Rucksäcke geben. Aber das ist nicht möglich, denn die beiden dürfen mit den Rucksäcken nicht am Gate stehen. Sie müssen etwas zurück treten und warten. Als Matthias und Viktoria zurück sind, werden die Rucksäcke übergeben und die beiden dürfen sich dann anstellen. Wir sind jetzt schon ziemlich genervt vom Verhalten hier im Park.
Die Fahrt an sich ist aber gut. "Emperor" ist der erste floorless Dive Coaster in Kalifornien und der zweitgrößte überhaupt in Kalifornien (nach Hang Time in Knott's Berry Farm). Der Wagen besteht aus drei Reihen mit je sechs Sitzen. Nach dem Verlassen der Station geht es einen 47m langen Lifthill hinauf und in einer Kurve zum Drop, wo der Wagen 3,5 bis 4 Sekunden lang hält. Dann geht es in einem 90-Grad-Winkel 44m in die erste Inversion. Es folgen weitere Inversionen, bis es dann zur Station zurück geht.
Die Fahrt war gut und hat Spaß gemacht. Nur Antonia ist schlecht gelaunt, weil sich Bianca aus Versehen auf den äußersten Sitz gesetzt hat und sie eigentlich dort sitzen wollte.
Von einer Thematisierung ist bei der Bahn allerdings nichts zu sehen. Außer dem Pinguin auf dem Schild am Eingang kann man nicht erkennen, dass es hier um Pinguine gehen soll. Das ist wirklich schade, das Thema hätte wirklich Potential. Es gibt im Wartebereich ein paar Schilder mit Informationen zu Pinguinen, aber ansonsten liegt hier nur Schotter.
Nach der Fahrt haben wir erst einmal Durst. Wir gehen zu einem Stand und fragen, ob wir unsere Refillable Cups aus dem letzten Jahr aus SeaWorld Orlando reaktivieren können. Das ist leider nicht möglich. Aber nicht, weil es sich um Cups aus Orlando handelt, sondern weil es hier grundsätzlich keinen refill für einen Tag gibt. Und so können wir, da wir ja bereits einen Cup haben, einen refill für jeweils USD 1,99 kaufen. Das möchten wir jetzt erst einmal nicht ausgeben und so holen wir uns nur Wasser.
Als nächstes gehen wir zu "Electric Eel". Wir wollen uns zuerst alle in die Schlange stellen, aber Schilder weisen daraufhin, dass man keine Rucksäcke mitnehmen darf. Und die Mitarbeiter am Eingang lassen uns auch nicht hinein. Also gehen wir zu den Schließfächern, um uns dort ein Schließfach zu mieten. In Orlando konnte man ein Schließfach für einen ganzen Tag mieten und dieses dann mit zu jeder Attraktion nehmen. Hier ist dies offenbar nicht möglich. Wir fragen noch bei einigen Mitarbeitern danach, aber das gibt es hier wirklich nicht. Man kann jetzt nur ein Schließfach für eine bestimmte Anzahl an Stunden mieten. Das ist echt blöd und so verzichten wir darauf. So langsam haben wir eine richtige Abneigung gegen den Park.
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Die Warteschlage bei "Electric Eel" ist nicht so lang. Daher stellen sich Viktoria und Matthias bei der Achterbahn an, während Bianca und Antonia draußen auf die Rucksäcke aufpassen. Die beiden schauen sich ein bisschen die Aquarien in der Nähe an und suchen sich dann einen Schattenplatz.
Das Warten dauert dann doch ein wenig, aber nach etwa 20 Minuten sind Matthias und Viktoria die Bahn gefahren und kommen wieder zurück. Jetzt passen die beiden auf die Rücksäcke auf und Antonia und Bianca stellen sich an. Nach weiteren 25 Minuten sind die beiden auch gefahren.
Bei "Electric Eel" handelt es sich um einen Launch Coaster von Premier Rides. Die Warteschlange schlängelt sich um eine Landschaft, die den Ozeanboden thematisiert. Schautafeln in der Warteschlange vermitteln hier Fakten über Zitteraale. Schatten gibt es hier so gut wie keinen und so wird uns ganz schön warm.
An der Station stellen wir uns in die jeweiligen Reihen. Matthias und Viktoria gehen in die erste Reihe, während Antonia und Bianca in die letzte Reihe gehen. "Electric Eel" fährt mit einem dreiteiligen Zug, wobei jeder Wagen 6 Fahrgäste in drei Zweierreihen fasst, also insgesamt 18 Fahrgäste pro Zug. Der Zug wird vorwärts aus dem Bahnhof in eine Teilkurve gelauncht. Anschließend fällt er dann wieder rückwärts und fährt durch den Bahnhof zurück, wo er rückwärts in eine weitere Kurve beschleunigt wird. Wieder rollt der Zug zurück in den Bahnhof, und der Zug wird ein drittes und letztes Mal auf eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h beschleunigt. Der Zug fährt dann bis zu einer Höhe von 46m und dreht sich oben in eine langsame heartline role. Nach dem Verlassen der Rolle drehen sich die Fahrer in einen vollständigen, nicht invertierenden Looping, bevor sie schließlich in der Station zum Stehen kommen.
Die Fahrt hat Spaß gemacht, aber sie ist quasi ein Klon von "Superman: Ultimate Flight" in Six Flags Discovery Kingdom. Insofern ist es jetzt nichts Neues, aber trotzdem gut.
Nachdem wir alle wieder zusammen sind, suchen wir uns eine Bank im Schatten und machen eine Snackpause. Wir haben Tomaten und Pflaumen dabei, aber auch Chips, Nachos und etwas Schokoladenkuchen.
Nach etwa 15 Minuten gehen wir dann weiter. Wir kommen an Becken mit Orcas und Delfinen vorbei, die viel zu klein sind für diese Tiere.
Aber wir sind ja nicht für die Tiere hier, sondern für die Achterbahnen und so ist unser nächstes Ziel "Manta". Wir haben beschlossen, dass wir jetzt nicht mehr getrennt fahren wollen, weil es zum einen keinen Spaß macht und zum anderen auch viel zu viel Zeit kostet. Und so holen wir uns ein Schließfach für 3 Stunden. Dieses kostet USD 7,00. Zusammen stellen wir uns jetzt an. Die Warteschlange ist ganz schön gestaltet. Wir gehen durch ein Gebäude und kommen hier an vielen Aquarien vorbei. Das ist eigentlich ganz hübsch.
Nach etwa 20 Minuten Wartezeit sind wir dann an der Reihe. Wir stellen uns für die letzte Reihe an. Und da in einer Reihe nur zwei Personen sitzen können, fahren Antonia und Viktoria zusammen, während Matthias und Bianca auf den nächsten Zug warten. Unsere Rucksäcke haben wir ja bereits eingeschlossen. Wir haben jetzt nur noch unsere Trinkflaschen in der Hand. Diese kann man hier aber auf einem Tisch ablegen. Eine Dame vor uns hat auch einen riesigen Sonnenhut auf, den sie ebenfalls auf den Tisch legen soll.
Als wir an der Reihe sind, nimmt Bianca die Sonnenbrillen von uns allen und die Caps von Matthias und Viktoria und möchte sie ebenfalls auf den Tisch legen. Dabei wird sie aber von einer Mitarbeiterin angeschnauzt, die meint, dass Bianca alles in der Hand halten soll. Das ist natürlich ziemlich blöd und so macht die Fahrt keinen Spaß. Und unsere Abneigung gegen den Park steigt ebenfalls.
"Manta" ist eine Stahlachterbahn von Mack Rides, aber kein flying coaster wie in SeaWorld Orlando, sondern ein normaler sit-down coaster. Die Züge von "Manta" haben jeweils ein Frontcar in Form eines Mantarochens. Die Züge bestehen aus fünf Wagen mit jeweils zwei Reihen und zwei Sitzen. Nach dem Verlassen der Station fährt man erst einmal in ein Gebäude. Hier gibt es an den Wänden und der Decke eine Unterwasserprojektion zu sehen. Der Zug schaukelt vorwärts und rückwärts, synchron mit dem projizierten Film eines Korallenriffs und eines Rochenschwarms. "Manta" verfügt über zwei launches. Auf der zweiminütigen, 850m langen Fahrt wird eine Geschwindigkeit von bis zu 69 km/h erreicht. Die Fahrt bietet einen Drop mit einem unterirdischen Teil von 16m. Dekoration gibt es auch nicht wirklich, nur der Eingangsbereich sieht ganz gut aus.
Als wir die Achterbahn verlassen, kommen wir an einem großen Becken mit Rochen vorbei. Hier kann man seine Hand ins Wasser halten. Und mit etwas Glück kommen die Rochen so dicht vorbei geschwommen, dass man sie anfassen kann. Leider haben sie bei uns keine Lust und die Kinder sind etwas enttäuscht.
Anschließend schauen wir uns noch ein wenig im Gift Shop von Manta um. Obwohl uns der Park nicht so gut gefällt, wollen die Kindern ein Souvenir mitnehmen. Hier gibt es auch viele Ketten, Armbänder und sonstigen Schmuck. Antonia entscheidet sich für eine Kette und Viktoria für ein Armband mit einem Pinguin Anhänger.
Bei unserem weiteren Weg durch den Park kommen wir an einem großen Amphitheater vorbei. Hier findet gleich eine Delfin Show statt. Eigentlich wollten wir ja erst die Achterbahnen fahren und uns dann die Tiere anschauen, aber da wir gerade hier sind, gehen wir in das Theater. Da wir schon ziemlich spät dran sind, sind die guten Plätze natürlich belegt. Wir finden noch einen relativ mittigen Platz, allerdings sehr weit oben. Der Nachteil ist aber, dass hier nichts überdacht ist und wir in der prallen Sonne sitzen. Zusätzlich sind die Bänke auch noch aus Metall. Aber es laufen hier Verkäufer durch das Theater, die Getränke und auch Handtücher verkaufen. Scheinbar wissen sie warum.
Bevor die Show losgeht, gibt es noch eine Gesangseinlage. Eine Mitarbeiterin singt diverse Lieder über Kalifornien. Wir kennen die Lieder jedoch nicht. Dann wird noch ein Lied gesungen, bei dem die Zuschauer eingebunden werden. Wir werden in drei Gruppen eingeteilt und jede Gruppe muss auf Kommando ein bestimmtes Wort bzw. einen Spruch rufen. Wir gehören zur Gruppe, die "wet" rufen muss. Dann gibt es noch "Oh, my hair" und "H2O". Die Pre-Show ist ganz lustig und das Publikum gut gelaunt.
Die Show ist ganz schön und Delfine sind immer niedlich. Aber natürlich sind auch hier die Becken viel zu klein. Insofern können wir das Ganze auch nicht wirklich genießen. Selbst die Kinder haben ein schlechtes Gefühl beim Zuschauen.
Es gibt auch hier wieder die Showeinlagen, wo ein Mädchen aus dem Zuschauerbereich nach vorne gerufen wird, um die Delfine zu füttern. In dem Moment, als sie sich zu ihren Eltern umdrehen soll, damit diese ein Foto von ihr machen können, wird sie von dem Delfin nass gespritzt.
Auch das Nassspritzen der Zuschauer, die in einem bestimmten Bereich sitzen, gibt es hier. Einen Zuschauer trifft es ganz besonders. Er bekommt jedes Mal eine ordentliche Ladung ab. Aber die Sitze sind gekennzeichnet und es wird auch vorher noch einmal darauf hingewiesen, dass man hier nass wird. Trotzdem sind die Leute immer wieder überrascht und kreischen.
Die Show dauert etwa 20 Minuten. Da wir ziemlich weit hinten sitzen, kommen wir aber auch relativ schnell wieder aus dem Theater hinaus. Nach der Show gehen wir zur neuesten Attraktion "Arctic Rescue". Auf dem Weg dorthin kommen wir auch an schöner Dekoration vorbei.
"Arctic Rescue" befindet sich in einer riesigen Halle. Neben der Achterbahn gibt es hier auch eine große Ausstellung. Aber wir wollen zunächst nur zur Achterbahn. Also gehen wir am Eingangsschild vorbei unter das Vordach. Hier befindet sich ein riesiger Wartebereich mit etlichen Schlängelreihen, die wir heute zum Glück nicht brauchen. Wir gehen also in die Halle hinein. Hier erwartet uns dunkelblaues, kaltes Licht, was gleich für die richtige eisige Stimmung sorgt. Von einer Mitarbeiterin werden erst einmal alle Besucher, die noch einen Rucksack haben, zu einem Locker Raum geführt. Wir können aber gleich durchgehen, da wir nur unsere Flaschen und unsere Telefone in der Hand haben.
Die Station ist relativ schlicht gehalten. Von einer Thematisierung kann man jetzt nicht mehr viel sehen. Lediglich die Decke sieht ein bisschen so aus, als gäbe es hier Polarlichter. Es ist gar nicht so voll wie erwartet und wir stellen uns gleich für die letzten beiden Reihen an. Matthias und Antonia gehen in die letzte Reihe und Viktoria und Bianca in die Reihe davor. Wir müssen etwa 10 Minuten warten, bis wir an der Reihe sind.
Der Zug sieht aus wie ein Schneemobil. Wir steigen ein und nehmen auf dem Schneemobil Platz. Unsere losen Gegenstände, wie Brillen und Flaschen, werden von den Mitarbeitern eingesammelt und in Körbe an die Seite gestellt. Nach einer U-Kurve stehen wir in entgegengesetzter Richtung auf der anderen Seite der Station. Es folgt der erste Launch und wir fahren nach draußen.
Die Fahrt ist bodennah und kurvenreich. Insgesamt gibt es bei dem Intamin Coaster drei Launches. Die Fahrt macht Spaß, aber so richtig Tempo wird nicht aufgebaut. Leider gibt es auch überhaupt keine Thematisierung. Wir fahren nur über weiße und graue Schotterflächen. Ein paar Felsen, um die man herumfährt, wären schön gewesen. Es gibt auch einen Tunnel, in dem der zweite launch stattfindet. Aber auch in diesem gibt es keine Thematisierung.
Trotz allem hat uns die Fahrt ganz gut gefallen, und wenn es nachher nicht so voll ist, würden wir auch noch einmal fahren.
Jetzt verlassen wir das Gebäude erst einmal wieder. Die Ausstellung schauen wir uns später an. Wir wollen jetzt noch die letzte Achterbahn fahren, solange wir unsere Sachen im Schließfach haben. Auf dem Weg kommen wir an einem süßen Pinguin Foto Point vorbei, wo wir natürlich erst einmal Fotos von Viktoria machen.
Die letzte Achterbahn, die uns hier noch fehlt, ist "Journey to Atlantis". Hierbei handelt es sich um eine Wasserachterbahn. Eigentlich mögen wir Wasserattraktionen nicht unbedingt, aber da es ein Achterbahn count ist, stellen wir uns an. Wir sind diese Attraktion auch schon in Orlando gefahren und hier wurden Matthias und Antonia ganz schön nass.
Als wir an der Attraktion ankommen, wird eine Wartezeit von 30 Minuten angezeigt. Dies sollte gerade reichen, bevor die Zeit an unserem Schließfach abläuft. Wir stellen uns also in die Warteschlange. Diese beginnt in einem Gebäude, das so ein bisschen wie ein Tempel aussieht. Anschließend geht es dann auf eine Freifläche, wo man am Ende in Reihen und auf die Boote verteilt wird.
Die Abfertigung dauert ziemlich lange. Es dauert auch lange, bis die einzelnen Boote die Station verlassen können. Außerdem kommen immer wieder Leute mit Fast Pässen an uns vorbei. Am Ende haben wir ca. 35 Minuten gewartet, bis wir einsteigen können. Matthias und Antonia gehen in Reihe 2 und Viktoria und Bianca in Reihe 3.
Nachdem wir die Station verlassen haben, geht es durch viel Nebel einen Lift nach oben. Oben angekommen, denken wir zunächst, dass jetzt gleich der Drop nach unten ins Wasser folgt. Aber es folgt ein kurzer Achterbahnteil, bei dem wir eine vollständige U-Kurve in einer Höhe von 30m um den Turm fahren. Von hier oben haben wir einen guten Blick auf den Hauptteil der Achterbahn und Teile des Parks. Das Boot fährt auf den Turm zu, in dem sich ein gewölbter Säulengang mit einer Fontäne befindet, die direkt auf die Gleise hinunterfließt. Das Boot fährt unter der Wasserschale hindurch, die zum Glück in dem Moment ausgeht, und stürzt dann 18m nach unten in ein Wasserbecken. Anschließend fahren wir eine Linkskurve im Wasserbecken und schlängeln uns sanft durch den Teich. Am Ende der Fahrrinne fährt das Boot in ein weiteres Gebäude, welches innen ganz dunkel ist. Der Raum beginnt zu fluten. Das Boot rollt aus dem Raum hinaus in die Dunkelheit und auf eine spezielle Schiene, die wie ein Aufzug funktioniert und zwei Boote gleichzeitig befördert. Während der Fahrt nach oben schaukelt der Aufzug hin und her, als würde er von einer Meeresströmung geschoben.
Als wir aus dem Aufzug kommen, können wir nichts sehen, nur dass es hoch ist. Wir glauben, dass jetzt der finale drop erfolgt, aber jetzt kommt der Achterbahnteil. Es geht ein paar Kurven nach unten und am Ende landen wir dann im Wasser. Hierbei schwappt eine ziemlich große Welle ins Boot. Aber am meisten betroffen ist offenbar nur die Reihe 1. Wir bleiben ziemlich trocken.
Wir schippern anschließend langsam zurück zur Station. Die Zeit für unseren Locker ist abgelaufen und wir hoffen, dass wir keine zusätzliche Gebühr bezahlen müssen. Es dauert noch eine gefühlte Ewigkeit, bis wir die Station erreichen und das Boot verlassen können. Aber die Fahrt hat Spaß gemacht und war auch unerwartet. Sie war anders als in Orlando.
Wir verlassen die Attraktion durch den Shop. Hier gibt es auch noch einige Aquarien, die wir uns anschauen.
Wir bleiben aber nur kurz und gehen dann schnell zu unserem Schließfach. Zum Glück müssen wir keinen Aufpreis bezahlen. Das hätte uns noch gefehlt.
Als wir unseren Rucksack und die Bauchtaschen wieder haben, machen wir noch eine kurze Snackpause und die Kinder essen die restlichen Pflaumen. Außerdem holen wir uns noch einmal kaltes Wasser.
Frisch gestärkt gehen wir anschließend noch in ein paar Aquarien. Als erstes gehen wir zu "Jewels of the Sea". Hier gibt es auch wieder diverse Möglichkeiten, wo man durch enge Gänge klettern kann und anschließend im Aquarien zwischen den Fischen auftaucht. Leider ist es so warm und schwül, dass die Scheiben ganz beschlagen sind und man die Kinder kaum sehen kann.
Die Fische sind schön but und es gibt hier auch Rochen. Es ist alles schön gemacht, aber die Aufmachung hat uns in Orlando besser gefallen.
Wir laufen noch einmal zur Halle von "Arctic Rescue" zurück. Hier wollen wir uns die Ausstellung "Wild Arctic" anschauen. Zuerst kommen wir an den Beluga Walen vorbei. Das Becken sieht schön aus, ist aber auch zu klein.
Wir gehen weiter in die Ausstellung und kommen jetzt zur Basisstation Wild Arctic, die aus einer nachgebauten arktischen Forschungsstation besteht. Die Geschichte hinter der Ausstellung wurde von Kapitän John Franklins Expedition mit der HMS Erebus und der HMS Terror im Jahr 1845 inspiriert. Sie sieht sehr schön und authentisch aus.
Anschließend gibt es mehrere Becken mit Walrossen und Robben. Diese können über verschiedene Ebenen sowohl von oben als auch von unten beobachtet werden.
In einigen Abschnitten der begehbaren Ausstellung kann man auch künstliche, tropfende Eiswände berühren, um den Gang durch eine echte Eishöhle zu simulieren. Die meisten Innenbereiche sind auf Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt gekühlt, um das Eintauchen in die Arktis noch zu verstärken. Außerdem gibt es hier auch Abdrücke von Eisbären Pfoten. Ein Größenvergleich ist schon erstaunlich.
Als wir aus der Ausstellung kommen, gehen wir gleich gegenüber in den "Penguin Encounter". Wir gehen in die große Halle hinein. Hier ist es ziemlich dunkel und auch kühl. Man hat die Möglichkeit auf ein Laufband zu gehen. Auf diesem fährt man dann an einer großen Scheibe vorbei, hinter der sich die Pinguine befinden.
Wie immer ist es süß, die Pinguine zu beobachten, aber es geht auf dem Band auch sehr schnell an ihnen vorbei. Es gibt auch die Möglichkeit, hinter dem Laufband auf Bänken Platz zu nehmen. Wir fragen Viktoria, ob sie noch ein bisschen bleiben möchten, aber sie meint, dass wir ruhig wieder nach draußen gehen können.
Also verlassen wir die Ausstellung durch den Shop. Hier gibt es natürlich ganz viele Pinguin Souvenirs und so schauen wir uns ein wenig um.
Vor dem Gebäude gibt es auch noch ein Außengehege. Und auch hier laufen ein paar Pinguine herum. Wir machen ein paar Fotos und gehen dann weiter.
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Als nächstes gehen wir zu "Turtle Reef". Hier gibt es wie der Name schon sagt, Aquarien mit Schildkröten. Leider ist es hier sehr voll, so dass wir die Schildkröten kaum sehen bzw. fotografieren können. Aber wenn wir doch einmal einen Blick erhaschen können, sehen sie sehr niedlich aus.
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Wir schauen uns alles an und gehen dann wieder nach draußen. Hier gibt es gleich ein Gehege mit Seelöwen. Da Antonia die Tiere so toll findet, gehen wir dorthin und schauen den Tieren ein bisschen zu.
Es gibt hier auch ein Amphitheater, in dem eine Seelöwen Show stattfindet. Diese haben wir aber bereits in Orlando gesehen. Und da wir heute nicht so viel Zeit haben, weil wir noch einen zweieinhalbstündigen Fahrtweg vor uns haben, gehen wir nicht hinein. Wir machen unsere Fotos hier am Gehege.
Was wir aber unbedingt noch anschauen wollen, ist der "Shark Encounter". Also gehen wir wieder zurück und schauen nach dem Eingang. Wir gehen in die Halle und kommen zunächst zu mehreren Becken, in denen Haie schwimmen. Es gibt hier viele unterschiedliche Arten zu sehen.
Das Highlight ist aber natürlich der Glastunnel, durch den man am Ende geht. Hier schwimmen die Haie neben und über uns. Man hat das Gefühl, als wenn man sich mitten unter ihnen befindet.
Als wir aus dem "Shark Encounter" kommen, gehen wir in Richtung der Achterbahn "Manta". Auf dem Weg dorthin kommen wir an Flamingos vorbei. Diese sind auch sehr schön anzuschauen.
Bei "Manta" gehen wir noch einmal zu den Becken mit den Rochen. Die Kinder wollen noch einmal ihr Glück versuchen, und eventuell einen Rochen anfassen. Und dieses Mal haben sie Glück. Ein Rochen schwimmt so dicht vorbei, dass sie ihn streicheln können.
Wir nehmen jetzt noch einen Weg, bei dem man unter dem Becken mit den Rochen, an dem wir gerade gestanden haben, hindurchlaufen kann. Von hier aus kann man die Rochen dabei beobachten, wie sie über unseren Kopf hinweg schwimmen. Und von unten sehen die Rochen wirklich lustig aus. Es sieht so aus, als würden sie lachen.
Es ist jetzt fast 17:00 Uhr und so gehen wir langsam in Richtung Ausgang. Für Wiederholungsfahrten auf den Achterbahnen reicht die Zeit leider nicht mehr. Am Ausgang befinden sich auch noch diverse Becken mit Fischen. Und hier klappt es mit dem Anfassen ganz gut.
Am interessantesten ist aber ein großes Becken mit Knabberfischen. Sobald man hier seine Hand hineinhält, kommen die kleinen Fische angeschwommen und knabbern an den Händen. Die Kinder haben ein wenig Angst und ziehen die Hände gleich weg, sobald die Fische ankommen. Bei Matthias und Bianca klappt es aber ganz gut und sie lassen sich von den Fischen die Hände maniküren.
Anschließend verlassen wir den Park. Wir laufen zum Parkplatz und suchen unser Auto. Der Parkplatz ist mittlerweile gut gefüllt. Es kommen aber immer noch Autos an und so wird unser Parkplatz gleich von neuen Besuchern in Beschlag genommen.
Wir fahren vom Parkplatz und müssen uns jetzt erst einmal orientieren. Der Weg aus San Diego hinaus ist etwas kompliziert und so ganz verstehen wir die Pool Lanes bzw. Toll Lanes nicht. Manchmal sieht es so aus, als sind sie nur zu einer bestimmten Zeit gebührenpflichtig oder wenn zu wenig Personen im Auto sitzen. Aber so eindeutig ist das leider nicht. Wir haben im Navi eingegeben, dass wir gebührenpflichtige Straßen vermeiden wollen, und so müssen wir auch einmal von der Interstate abfahren.
Am Ende schaffen wir es aber und fahren auf der Interstate 15 in Richtung Norden. Die Fahrt ist nicht spektakulär. Die Kinder lesen im Auto und wir schauen uns die Gegend an. Gegen 18:30 Uhr erreichen wir die Stadt Temecula. Hier gibt es einen Spielplatz, auf dem sich eine Gravity Rail befindet. Die Stadt ist wirklich schön und es scheint, als würde hier eher die gehobene Mittelschicht leben.
Der Spielplatz sieht gut gepflegt und neu aus. Wir suchen uns einen Parkplatz und gehen zur Gravity Rail. Zum Glück sind jetzt nicht so viele Kinder da, so dass wir relativ schnell unsere Fahrt auf der schienengeführten Seilbahn machen können.
Die Fahrt ist dieses Mal ganz gut. Es klappt ganz gut, die komplette Runde zu fahren. Nachdem wir alle gefahren sind, gehen wir zurück zum Auto. Jetzt suchen wir noch nach einem Supermarkt. Ganz in der Nähe befindet sich ein Albertson's. Hier halten wir kurz an und gehen hinein. Wir gehen direkt zur Deli Theke und wir haben Glück. Es gibt noch Kartoffelecken. Also kaufen wir eine Portion.
Jetzt haben wir noch eine 90 minütige Fahrt vor uns. Etwa eine Stunde später, gegen 19:45 Uhr, geht dann die Sonne unter. Da wir uns gerade auf einer eher unbefahrenen Straße befinden, halten wir auf dem Seitenstreifen an und machen Fotos.
Gegen 21:00 Uhr erreichen wir endlich unsere Unterkunft in Cathedral City. Als wir aus dem Auto steigen, trifft uns der Schlag. Es ist trotz der späten Uhrzeit noch richtig heiß. Wir gehen zur Rezeption und checken ein. Nachdem wir unsere Zimmerkarte bekommen haben, gehen wir mit unserem Gepäck zum Zimmer. Und wir sind begeistert. Das Zimmer ist riesig. Wir haben zwei Queensize Betten, eine Sitzecke und eine Küche. Und dazwischen sehr viel Platz. Kein Vergleich zu unserem Zimmer in San Diego.
Wir sind begeistert und sind etwas enttäuscht, dass wir nur eine Nacht hierbleiben. Der Pool hat noch eine Stunde geöffnet und Bianca würde gern ins Wasser gehen. Aber der Rest der Familie hat Hunger. Wir schauen, was es hier in der Gegend gibt. Es gibt einen Domino's und so bestellen wir die Pizzen für Matthias und Viktoria online, denn dabei gibt es immer diverse Rabatte. Danach gehen wir zum Auto und fahren in die Stadt. Bei Panda Express halten wir an, um Antonia etwas zum Essen zu kaufen. Sie bestellt sich eine Plate mit gebratenem Reis, Orange Chicken und Honey Sesame Chicken. Anschließend holen wir die Pizzen ab. Matthias hat sich eine Pizza mit Pepperoni, Cheddar und Provolone bestellt. Viktoria hat eine Pizza mit Pepperoni, Feta und Provolone.
Mit dem Essen geht es dann zurück zum Hotel. Wir gehen auf unser Zimmer und setzen uns in die Sitzecke. Dort wird dann gegessen. Das Essen ist auch sehr lecker.
Mittlerweile ist es schon kurz vor 23:00 Uhr. Also machen wir uns nach dem Essen direkt bettfertig und fallen auch kurz darauf erschöpft in den Schlaf.
Der 19. Tag in Daten:
Datum
05.08.2024
Uhrzeit Kalifornien: Pacific Daylight Time (PDT = UTC-7h)Eintritt
SeaWorld, San Diego: USD 256,99 = EUR xxx,xx (4 Single-Day Tickets, USD 60,00 p.P. zzgl. tax)
Parken SeaWorld, San Diego: USD 32,00 = EUR 29,41Übernachtung
Homewood Suites by Hilton, Cathedral City (gebucht über hotels.com
)
Preis pro Nacht (Studiosuite, 2 Queen Beds): USD 128,86 = EUR 118,34Sonstige Ausgaben
Locker SeaWorld, San Diego: USD 7,00 = EUR 6,43
Souvenirs SeaWorld, San Diego: USD 22,61 = EUR 20,78
Refill Seaworld, San Diego: USD 2,17 = EUR 1,97
Alamao Toll: USD 34,70 = EUR 31,60
Albertsons, Tenecula: USD 3,46 = EUR 3,18
Panda Express, Cathedral City: USD 10,98 = EUR 10,06
Donimo's Pizza, Cathedral Valley: USD 28,90 = EUR 26,56Entfernung
157 Meilen gefahren
18.236 Schritte gelaufen