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Tag 13: Dinosaur N.M. - Vernal

Nach einer kurzen Nacht klingelt der Wecker wieder einmal um 5:10 Uhr. Bianca steht auf und geht ins Esszimmer, um den Rest der Familie nicht zu stören. Dort schreibt sie dann den Reisebericht. Um 6:12 Uhr gibt es einen schönen Sonnenaufgang zu bewundern. Bianca geht vor die Tür und macht ein Foto. Danach schreibt sie bis ca. 7:15 Uhr weiter.

Anschließend geht Bianca ins Bad und weckt Matthias. Kurz darauf werden auch die Kinder geweckt. Da wir unsere Unterkunft heute wieder verlassen, müssen wir noch Koffer packen. Wir packen unsere Kleidung für den nächsten Tag wieder in einen gemeinsamen Koffer, da wir heute Abend für eine Nacht in einem Motel schlafen und nicht alle Koffer nach oben nehmen wollen.

Um 8:45 Uhr kommen dann die Hunde in den Garten. Die Kinder gehen nach draußen und spielen ein bisschen mit ihnen. Die Hunde haben Bälle, die die Kinder werfen. Allerdings ist es so früh schon sehr warm, und die Hunde haben nach kurzer Zeit keine Lust mehr. Sie legen sich lieber in den Schatten.

Um 9:00 Uhr gibt es Frühstück, wie immer mit Cornflakes und Toast. Anschließend packen wir weiter die Koffer und alle anderen Sachen zusammen. Matthias macht den Abwasch und Bianca den Eintrag ins Gästebuch.

Eigentlich wollten wir gegen 9:30 Uhr losfahren, aber wir fangen erst gegen 10:00 Uhr an, das Auto zu beladen. Und dann zieht es sich noch einmal 20 Minuten bis wir endlich loskommen.

Wir fahren auf die Interstate 15, dieses Mal nach Süden in Richtung Las Vegas. Nach kurzer Zeit biegen wir jedoch auf die US-189 ab. In Heber City geht es dann auf der US-40 weiter. Wir fahren an Canyons und Wasserfällen vorbei und die Steine werden auch langsam etwas roter. Aber insgesamt ist die Landschaft immer noch nicht so spannend.

Die Kinder lesen auf dem iPad, Schreiben ihre Reisetagebücher oder Rätseln. Wir dagegen müssen aufpassen, dass wir nicht einnicken. Die Nächte sind einfach zu kurz.

Gegen 13:45 Uhr erreichen wir das Dinosaur N.M. Wir fahren zum Visitor Center und parken dort unser Auto. Mit den Junior Ranger Heften bewaffnet, die wir schon zu Hause ausgedruckt haben, gehen wir hinein. Dort gibt es eine kleine Ausstellung, die wir uns anschauen. Es kommt dann eine Durchsage, dass die Busse gleich zur Ausstellungshalle etwas weiter oben im Park abfahren. Da wir aber kein Wasser dabei haben, geht Matthias noch einmal zum Auto und wir nehmen den Bus in 15 Minuten.

Die Kinder zählen noch einmal alle Aufgaben durch, die sie gemacht haben. Dafür setzen wir uns an einen kleinen Tisch. Ein paar Aufgaben müssen noch in der Ausstellung erledigt werden.

Nach kurzer Zeit kommt dann der Bus. Wir steigen ein und lassen uns die kurze Strecke zur Ausstellungshalle fahren. Wir laufen zur Ausstellungshalle und gehen hinein. Im Innern stehen wir vor einer riesigen Felswand, in der Hunderte Dinosaurierknochen zu sehen sind, die man hier gefunden hat. Fasziniert schauen wir uns die Knochen an, die teilweise wirklich riesig sind. Es gibt ca. 1500 Fossilien, die alle an der Stelle gefunden wurden, an der wir sie jetzt sehen. Die Ausstellungshalle ist später drumherum gebaut worden.

Die Kinder lösen hier noch ein paar Aufgaben. Sie müssen bestimmte Knochenarten finden und auch Knochen anfassen. Für letzteres gehen wir eine Etage tiefer. Hier gibt es noch mehr Ausstellungsstücke. Es gibt sogar das komplette Skelett eines Allosaurus. Außerdem gibt es einen Bereich auf der großen Wand, in dem man die Knochen anfassen darf. Die Kinder sollen für ihr Junior Ranger Heft sogar die Knochen anfassen und sagen, wie sie sich im Vergleich zu der umgebenden Felswand anfühlen. Es ist schon faszinierend etwas anzufassen, dass über 150 Millionen Jahre alt ist.

Aber genauso schockierend ist das Verhalten anderer Besucher. Es gibt hier einen genau definierten Bereich, in dem man Knochen anfassen darf. Bei den anderen Ausstellungsstücken oder Bereichen steht jedoch, dass das Berühren verboten ist. Trotzdem gibt es hier eine Familie, deren Tochter einfach alles antatschen muß, an dem sie vorbei kommt. Unglaublich! Und die Eltern sagen nichts. Da muss man sich nicht wundern, wenn irgendwann alles hinter Glas verschwindet.

Nachdem wir uns in der Ausstellungshalle lange genug umgesehen haben, gehen wir wieder nach draußen. Der Bus steht noch nicht da. Und da die Kinder für ihr Abzeichen auch eine Wanderung machen sollen, entscheiden wir uns, den Fossil Discovery Trail zu laufen. Dieser beginnt gleich bei der Ausstellungshalle.

Antonia ist natürlich nicht begeistert. Sie hat keine Lust. Aber wir können sie dann doch überreden mitzukommen. Wir laufen zunächst einen schmalen Weg hinunter. Dann gehen wir an bunten Bergen vorbei. Es gehen immer wieder kleine Abzweige von dem Hauptweg ab. Die Wege führen zu den umliegenden Bergen und weisen auf Knochenfunde in den Bergen hin, die noch nicht freigelegt sind. Das ist ziemlich spannend zu sehen. Und wenn man weiß, worauf man achten soll, ist es eigentlich ganz einfach zu entdecken.

Der Trail ist 2 km lang. Es ist unglaublich warm und nach kurzer Zeit sind wir durchgeschwitzt. Von daher sind wir froh, als wir gegen 16:00 Uhr, nach etwa einer Stunde Wanderung, das Visitor Center erreichen. Wir gehen hinein und warten einen Moment, bis es ein bisschen leerer ist. Dann zeigen die Kinder dem Ranger ihre Hefte. Er möchte eigentlich nur wissen, welche Seite aus dem Heft den Kindern am meisten gefallen hat. Antonia zeigt dem Ranger die Seite, wo sie einen Dino gemalt hat und ihm einen wissenschaftlichen Namen gegeben hat. Viktoria traut sich erst nicht, ihre Zeichnung zu zeigen. Doch als sie sieht, wie der Ranger lacht und die Zeichnung toll findet, zeigt sie auch ihre. Natürlich mag der Ranger auch ihre. Wir haben schließlich noch nie einen Ranger angetroffen, der Zeichnungen blöd fand.

Die Kinder bekommen dann ihre Abzeichen und wir gehen nach draußen. Da es noch so früh am Tag ist und wir auch noch nicht so viel vom Park gesehen haben, wollen wir wenigstens noch die Scenic Road fahren. Aber zunächst freuen wir uns auf kühle Getränke aus der Kühlbox.

Wir fahren also die Scenic Road und halten an den diversen Aussichtspunkten an. Bis zu den Petroglyphen fahren wir nicht mehr, denn die Straße ist unbefestigt und Petroglyphen interessieren uns jetzt nicht so sehr. Viel lieber halten wir auf dem Rückweg am Green River.

Hier können wir bis zum Green River hinunter laufen. Die Kinder stehen am Ufer und versuchen, Steine über das Wasser springen zu lassen. Allerdings ist das nicht so einfach, da der Fluss hier sehr viele Strudel und Strömungen hat.

Die Kinder wollen dann noch ihre Hand in den Fluss halten, aber nach kurzer Zeit sind sie mit den Füßen drin. Beide haben zwar ein wenig Respekt nach der Blutegel Sache mit Antonia. Aber wir reden beruhigend auf die beiden ein.

Sie gehen also ins Wasser, werfen Steine und bauen kleine Staudämme. Bianca schaut sich in der Zwischenzeit um. Dabei findet sie etwas entfernt einen kleinen Sandstrand. Die Kinder wollen jetzt auch einmal dorthin. Also nehmen wir sie an die Hand, während die beiden mit den Füßen im Wasser waten.

Sie finden den kleinen Strand toll und fangen an, Matschburgen zu bauen. um 17:30 Uhr müssen wir dann aber fahren. Die beiden haben vergessen, ihre Junior Ranger Hefte zu stempeln. Also kommen sie aus dem Wasser und putzen sich notdürftig die Füße.

Um 17:50 Uhr sind wir dann am Visitor Center. Wir gehen Hinein und Stempeln die Hefte. Dann verlassen wir das Visitor Center wieder und kurz danach auch den Park. Am Parkschild halten wir noch einmal an, um ein Foto von den beiden Junior Rangern zu machen.

Jetzt geht es wieder zurück nach Vernal. Wir fahren einmal durch die komplette Stadt, um zu unserem Motel, den Comfort Suites zu kommen. Wir gehen hinein und checken ein. Wir holen nur das notdürftigste aus dem Auto, denn wir bleiben nur eine Nacht hier.

Als wir das Gepäck holen, sehen die Kinder, dass es hier einen Pool gibt. Wir bringen die Sachen ins Motelzimmer und gehen anschließend wieder zum Pool hinunter. Wir wollen schauen, wie er aussieht und ob die Kinder Lust darauf haben.

Der Pool ist nicht sonderlich groß. Aber da die beiden unbedingt hinein wollen, ziehen sich alle um. Nur nicht Bianca, sie hat keine Lust. Wir laufen hinunter und gehen in den Pool bzw. auf den Stuhl daneben. Bianca fängt schon einmal an, den Reisebericht zu schreiben.

Nach kurzer Zeit kommt Antonia wieder heraus. Sie meint, dass sie keine Lust mehr hat. Also setzt sie sich erst einmal zu Bianca, doch da es natürlich auch kalt wird, gehen Bianca und Antonia nach oben ins Zimmer.

Kurz danach kommen dann auch Viktoria und Matthias. Viktorias Augen brennen, wegen dem vielen Chlor im Becken. Die Schwimmer ziehen sich um, denn wir wollen jetzt noch etwas essen besorgen.

Wir entscheiden uns für Domino‘s. Im Motel schauen wir schon einmal, was es alles so gibt. Und wir können lesen, dass es „Mix & Match“ gibt. Wahrscheinlich waren die Pizzen in Lehi deshalb so günstig. Wir fahren also zu Domino's und versuchen die Bestellung aufzugeben. Der Mann, bei dem wir bestellen, meint jedoch dass dieses Angebot für online Bestellungen gilt. Matthias fragt, ob wir jetzt vor die Tür gehen, dort die Pizza online bestellen und dann wieder herkommen sollen.

Genau das sollen wir machen. Wir gehen also raus und setzen uns auf eine Mauer. Bianca hat eigentlich aus Prinzip keine Lust mehr, hier etwas zu bestellen, aber die anderen wollen gern. Leider scheitert die Bestellung an der deutschen Handynummer, die das System nicht annimmt.

Wir gehen wieder hinein. Dieses Mal ist ein anderer Mann bei der Bestellannahme und wir schildern ihm das Problem. Er meint dann jedoch, dass er uns das Angebot auch hier machen kann. Und so bestellen wir unsere Pizzen bei ihm: Pizza mit Pepperoni und Parmesan, Pizza mit extra viel Pilzen und extra viel Käse sowie eine Pizza mit Salami und Provolone Käse.

Während wir warten, malen die Kinder ein wenig an der Tafel. Nach ca. 15 Minuten sind die Pizzen fertig. Wir fahren zurück zum Motel und essen die Pizzen auf dem Bett. Dabei schauen wir ein bisschen Baseball im Fernsehen

Gegen 22:30 Uhr gehen die Kinder dann schlafen. Wir setzen uns auf das Bett und schreiben noch ein wenig am Reisebericht. Da Bianca immer wieder einnickt, zieht sie zum Schreibtisch um, wo sie bis ca. 0:30 Uhr schreibt. Anschließend geht Bianca ins Bett

Matthias schafft außer dem sichern der Route auch nicht mehr viel.


Der 13. Tag in Daten:

Datum
xx.xx.2022
Uhrzeit Utah/Colorado: Mountain Daylight Time (MDT = UTC-6h)

Übernachtung
Comfort Inn & Suites , Vernal (gebucht über choicehotels.com )
Preis pro Nacht (2 Queen Beds): USD 129,47 = EUR xxx,xx

Eintritt
Dinosaur N.M. (USD 25,00 - im Annual Pass enthalten)

Sonstige Ausgaben
Domino's in Vernal: USD xx,xx = EUR xx,xx

Entfernung
221 Meilen

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